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Sonstiges Bürgerliches Recht

Rechtsprechung, Gesetzgebung und Praxis zum sonstigen Bürgerlichen Recht: Vertragsrecht, Schadensersatz, Delikts- und Sachenrecht – aktuell und eingeordnet.

Ak­tu­el­les aus dem sonstigen Bürgerlichen Recht

BGH verhandelt zu Cookie-Speicherung
Datenschutz im Internet

BGH verhandelt zu Cookie-Speicherung

Der BGH prüft, ob Unternehmen, etwa Analyse- und Trackingdienste, für das Speichern von Cookies auf fremden Internetseiten ohne Einwilligung haften müssen. Für wen ist das relevant und was könnte sich nach einem Urteil rechtlich ändern?

Autobahn GmbH als Betreiberin hätte klagen müssen
Kostenersatz nach Klebeprotest auf BAB

Autobahn GmbH als Betreiberin hätte klagen müssen

Nach einer Klebeaktion wollte der Bund die Kosten für die Sperrung von Autobahnabfahrten von den Protestierenden zurückholen. Doch die Ausgaben betreffen die Autobahn GmbH – nicht den Bund, entschied das VG Gießen.

BGH bestätigt Schwimmbad-Haftung auch bei Re­gel­ver­stoß
Unfall auf der Rutsche

BGH bestätigt Schwimmbad-Haftung auch bei Re­gel­ver­stoß

Für die Folgen eines Unfalls beim Wasserrutschen haftet der Schwimmbadbetreiber ebenso wie der Hersteller der Rutsche grundsätzlich, auch wenn der Verunfallte sich nicht an alle Regeln gehalten hat. Das hat der BGH bestätigt.

Gericht weist Klage Hinterbliebener ab
Germanwings-Prozess

Gericht weist Klage Hinterbliebener ab

Für die Angehörigen der Opfer geht es bei diesem Prozess um viel - nicht nur um Geld. Jahre nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine entscheidet ein Gericht über zusätzliches Schmerzensgeld.

Preiserhöhungen bei Amazon Prime sind unwirksam
BGH moniert intransparente AGB

Preiserhöhungen bei Amazon Prime sind unwirksam

Der BGH hat die Preiserhöhungen für Amazon-Prime-Abonnements aus dem Jahr 2022 gekippt. Die zugrundeliegenden AGB-Klauseln seien für Verbraucherinnen und Verbraucher nicht ausreichend transparent gewesen.

OLG Brandenburg weist Klage gegen Lidl-App ab
Seite der Lidl Plus-App im App Store
Niederlage für vzbv

OLG Brandenburg weist Klage gegen Lidl-App ab

Die Verbraucherzentrale sieht in der Rabatt-App des Lebensmittelhändlers Lidl eine Diskriminierung einiger Kunden. Der Verband hatte nun geklagt, doch das Gericht hält sich für nicht zuständig.

EuGH kippt Dreijahreslösung des BGH
Eine Straße ist aufgerissen und mit Bauzäunen umringt. In der Baustelle laufen Fernwärmerohre durch den Boden.
Streit um Fernwärme-AGB

EuGH kippt Dreijahreslösung des BGH

Fernwärmekunden dürfen nicht allein deshalb an Preiserhöhungen festgehalten werden, weil sie diese nicht binnen drei Jahren beanstandet haben. Der EuGH sieht darin einen unzulässigen Schutz missbräuchlicher Preisänderungsklauseln.

Aus der teuren Zusatzleistung darf keine Zwangslösung werden
Wartende Flugpassagiere am Schalter
55 Euro für Check-In bei Ryanair

Aus der teuren Zusatzleistung darf keine Zwangslösung werden

Der Online-Check-in ist kostenlos, der Schalter kostet extra. Solange die Fluggäste die Wahl haben, kann das zulässig sein. Wenn der Online-Check-in aber zwei Stunden vor Abflug schließt, hält die Klausel laut LG Cottbus der Kontrolle nicht stand.

AIDA darf an Storno nicht verdienen
Ein Aida-Kreuzfahrtschiff mit aufgdrucktem Gesicht und Wellen
Unwirksame AGB-Klauseln

AIDA darf an Storno nicht verdienen

AIDA darf einige AGB-Klauseln nicht verwenden. So darf der Kapitän Passagiere nicht entschädigungslos von Bord werfen und Quarantänekosten können den Gästen nicht immer auferlegt werden. Auch einen Teil der Stornobedingungen kritisierte das OLG Rostock.

Zu wenig FKK auf der Aida
Ein Kreuzfahrtschiff fährt durch das Meer.
Streit um Kreuzfahrt-Reise

Zu wenig FKK auf der Aida

Eine Weltreise per Kreuzfahrtschiff wollte ein Paar auch im FKK-Bereich genießen. Die beiden wurden aber von der Größe und Ausstattung enttäuscht und forderten Geld zurück. Nun entschied ein Gericht.

Der erste Urlaubstag war "entwertet"
Eine Stadt am türkisblauen Meer bei Sonne, im Hintergrund Berge
Flugänderung zu Urlaubsbeginn

Der erste Urlaubstag war "entwertet"

Ärgerlich: Der für den Morgen geplante Hinflug einer Pauschalurlauberin wurde auf den späten Nachmittag verlegt, sodass sie am Anreisetag quasi nichts mehr am Urlaubsort unternehmen konnte. Kleines Trostpflaster: Es gibt Geld zurück.

Made im Salat und gesperrte Rutsche sind kein Reisemangel
Palmen, Strand und blaues Meer in der Karibik
Karibik-Urlaub

Made im Salat und gesperrte Rutsche sind kein Reisemangel

Gesperrte Rutsche, Made im Essen, kein Zutritt zum À-la-carte-Restaurant: Ein Vater klagte nach dem Karibik-Familienurlaub auf Minderung. Das LG Koblenz winkt ab: Solche Unannehmlichkeiten seien bloße Bagatellen.

Weniger Klagen, trotzdem überlastete Gerichte
Eine Anzeigetafel am Flughafen. Es wird angezeigt, dass viele Flüge ausfallen.
Fluggastrechte

Weniger Klagen, trotzdem überlastete Gerichte

Erstmals seit 2021 ist die Zahl der Entschädigungsklagen bei Gerichten wegen verspäteter oder stornierter Flüge wieder deutlich zurückgegangen. Trotzdem sorgen etwa 100.000 Klagen pro Jahr weiter für enorme Arbeitsbelastung an den Zivilgerichten.

Aus der teuren Zusatzleistung darf keine Zwangslösung werden
Wartende Flugpassagiere am Schalter
55 Euro für Check-In bei Ryanair

Aus der teuren Zusatzleistung darf keine Zwangslösung werden

Der Online-Check-in ist kostenlos, der Schalter kostet extra. Solange die Fluggäste die Wahl haben, kann das zulässig sein. Wenn der Online-Check-in aber zwei Stunden vor Abflug schließt, hält die Klausel laut LG Cottbus der Kontrolle nicht stand.

Billigflug kann für Airline teuer werden
Blick von oben auf ein geparktes Flugzeug.
Nichtantritt des Fluges

Billigflug kann für Airline teuer werden

Zwei Fluggäste erscheinen nicht zum Abflug und erhalten trotzdem den vollen Reisepreis erstattet. Was zunächst ungerecht klingt, ist nach einem Urteil des AG Düsseldorf die Schuld der Airline und ihrer Preispolitik.

Schadensersatz nach turbulentem Flug
Fliegendes Flugzeug
Wertloser Urlaub

Schadensersatz nach turbulentem Flug

Heftige Turbulenzen auf dem Flug nach Mauritius, zwei gebrochene Halswirbel und die Reise endet mit Schmerzen im Hotelbett. Für den ins Wasser gefallenen Urlaub bekommt ein Mann nicht nur Schadensersatz, sondern auch Schmerzensgeld.

Urlauber mussten sich nicht vordrängeln
Vergessene Anrechte
Zu spät am Gate

Urlauber mussten sich nicht vordrängeln

Wenn der Flieger verpasst wird, kann das die Schuld des Reiseveranstalters sein. So sah es das OLG Celle in einem Fall, in dem das Einchecken eine Stunde Zeit in Anspruch genommen hatte. Dass die Reisenden sich nicht vorgedrängelt hatten, lastete das Gericht ihnen nicht an.

Bewertungsportal muss Erkenntnisse aus Überprüfung offenlegen
Ein Mann klickt das virtuell dargestellte Bild eines Smileys mit heruntergezogenen Mundwinkeln, darunter ist eine 1-von-5-Sternebewertung zu sehen.
Löschanfrage zu Online-Bewertung

Bewertungsportal muss Erkenntnisse aus Überprüfung offenlegen

Ein Unternehmen wollte eine negative Bewertung auf einem Portal löschen lassen. Dessen Betreiber forschte nach und fand Widersprüche in den Angaben des Unternehmens. Weil es seine Erkenntnisse aber für sich behielt, gilt es als mittelbarer Störer.

Ohne Erlaubnis nach dem RDG angreifbar
„Das unsichtbare Recht“
Google-Bewertungsdienste

Ohne Erlaubnis nach dem RDG angreifbar

Ein Unternehmen bietet an, gegen missliebige Google-Bewertungen vorzugehen. Es verfügt über keine Erlaubnis nach dem RDG. Eine Kanzlei kritisiert das Angebot auf ihrer Homepage als unausführbar. Das darf sie, sagt das OLG Frankfurt a.M.

Negative Mandantenbewertung bleibt
Schutz des Anwaltsberufs
"Nicht besonders fähiger Rechtsanwalt"

Negative Mandantenbewertung bleibt

Eine Anwaltskanzlei wollte eine negative Google-Bewertung eines früheren Mandanten aus der Welt schaffen, der von ihr wegen eines seiner Meinung nach "nicht besonders fähigen Rechtsanwalts" abriet. Das OLG Bamberg beurteilt die Bewertung aber als zulässige Meinungsäußerung.

Krieg der Sterne
Bewertungen im Internet: Krieg der Sterne
Bewertungen im Internet

Krieg der Sterne

Bei Google wird der BGH im Durchschnitt mit 3,2 von 5 Sternen bewertet, was für eine staatliche Stelle beachtlich ist. Größere Bedeutung haben Rezensionen aber in der Privatwirtschaft. Über die Anforderungen an Werbung mit Sternebewertungen verhandelt der BGH am Donnerstag. Thorsten Hemme ordnet den Fall ein.

Makler muss Bewertung bei Google Places hinnehmen
Leitplanken für KI-unterstützte Justiz

Makler muss Bewertung bei Google Places hinnehmen

Ein Immobilienmakler, der zum Zweck der Förderung seiner Geschäfte aktiv den Auftritt in einem Bewertungsportal gesucht hat, muss sich Kritik an seiner gewerblichen Leistung in der Regel auch dann gefallen lassen, wenn sie scharf formuliert ist. Das hat das Oberlandesgericht Schleswig am Mittwoch entschieden. Der Kläger wird in der streitigen Bewertung auf der Plattform "Google Places" unter anderem als arrogant und nicht hilfsbereit bezeichnet.

Zusatz-Software macht Auto nicht zum digitalen Produkt
Cockpit eines im Tunnel fahrenden Autos aus Fahrersicht. Es sind diverse digitale Elemente eingeblendet.
Rücktritt vom Fahrzeugkauf

Zusatz-Software macht Auto nicht zum digitalen Produkt

Ein Neuwagen mit viel Software ist nicht automatisch eine "Ware mit digitalen Elementen". Entscheidend ist, ob das Auto auch ohne die digitalen Extras noch seinen Zweck erfüllt. Das OLG Stuttgart zieht daraus eine Konsequenz für den Rücktritt.

Hoteltüren müssen dem Hotelalltag gewachsen sein
Hotelflur mit buntem Teppich und Zimmern an jeder Seite.
Haftung für Baumängel

Hoteltüren müssen dem Hotelalltag gewachsen sein

Abbrechende Türschließer und wackelige Handtuchhalter sorgten nach einer Hoteleröffnung für Ärger: Ein Hotelbetreiber zog gegen das mit dem Einbau beauftragte Unternehmen vor Gericht und bekam recht: Hoteltüren müssen mehr aushalten als die Nutzung durch "Idealgäste".

Billigflug kann für Airline teuer werden
Blick von oben auf ein geparktes Flugzeug.
Nichtantritt des Fluges

Billigflug kann für Airline teuer werden

Zwei Fluggäste erscheinen nicht zum Abflug und erhalten trotzdem den vollen Reisepreis erstattet. Was zunächst ungerecht klingt, ist nach einem Urteil des AG Düsseldorf die Schuld der Airline und ihrer Preispolitik.

Klimawandel
E-Auto beim Laden
Glosse

Klimawandel

Die Bundesregierung dreht die Energiewende zurück; das meint zumindest die Opposition. Klar, könnte man einwenden, immerhin ist das ihr Job, die Regierungsbank und ihr Tun bzw. Unterlassen kritisch zu beäugen und bei Bedarf auch so zu kommentieren.

Käufer muss Händler zuerst Mängelprüfung ermöglichen
Die Kühlerhaube eines schwarzen Jaguars mit dem entsprechenden Emblem.
Rücktritt vom Gebrauchtwagenkauf

Käufer muss Händler zuerst Mängelprüfung ermöglichen

Ein Käufer will seinen kaputten Jaguar nur dann in die Werkstatt bringen, wenn der Händler schon vorab eine Reparatur garantiert. Das LG Landau stellt klar: So kommt man aus einem Autokauf nicht heraus.

Aus für alte Kindle eReader?
Eine Frau liest auf dem Sofa in einem eReader.
Amazon beendet Support

Aus für alte Kindle eReader?

Amazon schaltet den Support für ältere Kindle-Reader ab – und das, obwohl die Geräte noch einwandfrei funktionieren. Rechtlich ist das wohl zulässig, schreibt Florian Niermeier. Doch neue EU-Regeln zu Updates, Reparatur und geplanter Obsoleszenz könnten solche Fälle künftig erschweren.

Kulanz mit Haken
Eine Frau mit orangenem Sweatshirt und langen blonden Haaren steht in einer Küche vor dem geöffneten, leeren Kühlschrank und hält sich ein Handy ans Ohr.
Rabatt auf Kühlschrankkauf

Kulanz mit Haken

Ärgerlich: Kurz nach dem Ende der Gewährleistung geht der Kühlschrank kaputt. Der Hersteller gewährt dem Kunden aus Kulanz einen Rabatt bei Kauf eines neuen, verlangt dafür aber das alte Gerät zurück. Darf er das?

BGH stärkt Käuferrechte bei Beweislastumkehr
Produkthaftung 2026
Verbrauchsgüterkauf

BGH stärkt Käuferrechte bei Beweislastumkehr

Die Vermutung, dass eine Sache schon bei Übergabe mangelhaft war, greift schon ein, wenn im Jahr nach dem Kauf ein Mangel auftritt, dessen Ursache einen Anspruch gegen den Verkäufer begründen würde. Dass auch andere Ursachen denkbar sind, ändert an der Beweislastumkehr zu Lasten des Verkäufers nichts.

Schwing’ die Hufe
Die Beine eines Pferdes, das in einer Reithalle über sandigen Boden geht.
Streit um Reitsand

Schwing’ die Hufe

Keine Frage: Geiz ist gerade sehr geil, und in Zeiten durch die Decke schießender Benzinpreise ist derjenige im Vorteil, der in Sachen Fortbewegung schon beizeiten aufs richtige Pferd gesetzt hat.

Keine Rechnung, kein Geld
Orangefarbene Formen auf weißem Hintergrund
"Brauche ich für die Steuer"

Keine Rechnung, kein Geld

Weil er die Kosten für seine neue Heizung steuerlich absetzen wollte, durfte ein Kunde seinem Heizungsbauer den gesamten Werklohn verweigern. Damit kam er allerdings Monate zu spät, sodass er laut OLG Hamm für die Zwischenzeit trotzdem Zinsen zahlen muss.

Weiteres passendes Rechtsgebiet

Familienrecht

BGH rügt Vorgehen des Jugendamts
Mutter bringt Kind zum Kindergarten, Aufnahme von hinten, Kopf der Mutter abgeschnitten
Inobhutnahme eines Kindes

BGH rügt Vorgehen des Jugendamts

Ein Mädchen wird aus dem Kindergarten geholt und in einer Pflegefamilie untergebracht. Weil unklar ist, ob die Eltern zuvor informiert wurden, sieht der BGH Anhaltspunkte für eine Amtspflichtverletzung.

Paketbote durfte sich auf Motorhaube eines Porsche retten
Schaden durch Hundeattacke

Paketbote durfte sich auf Motorhaube eines Porsche retten

Durch einen Sprung auf die Motorhaube eines Porsche Cayenne rettete sich ein Paketzusteller vor drei Hunden. Das AG München zeigt dafür Verständnis. Für etwaige Schäden an dem Fahrzeug hafte weder der Mann noch sein Arbeitgeber.

Keine Tiergefahr, sondern Physik
Sterbendes Pony fällt auf Tierärztin

Keine Tiergefahr, sondern Physik

Ein Pony fiel nach einer tödlichen Injektion auf die Tierärztin, die die Spritze gesetzt hatte. Das Umfallen sei der Schwerkraft geschuldet, eine Tiergefahr habe sich nicht realisiert, erklärte das OLG Frankfurt a.M. Die Eigentümerin des Ponys haftet daher nicht.

Bildveröffentlichung zugestimmt
"Ja, dann machen Sie das doch"

Bildveröffentlichung zugestimmt

Ein Hund beißt einen anderen, der Halter des beißfreudigen Tiers will aber seine Personalien nicht herausgeben. Auf die Drohung, sein Bild zur Identifizierung auf Social Media zu posten, reagiert er salopp. Das wertet das LG Frankenthal als Zustimmung zur Bildveröffentlichung.

Bedauern von Tierärztin ist kein Schuldanerkenntnis
"Tut mir furchtbar leid"

Bedauern von Tierärztin ist kein Schuldanerkenntnis

Ein Hund starb nach einer OP. Die behandelnde Tierärztin sprach der Halterin auf die Mailbox, dass ihr das "furchtbar leid" tue. Vor Gericht war umstritten, ob das ein Schuldanerkenntnis war. Das OLG Dresden sagt nein: Die Ärztin habe lediglich ein Bedauern über den Verlauf geäußert.

Leinen-Sturz durch Tiergefahr
Auch wenn der Hund hört

Leinen-Sturz durch Tiergefahr

Die spezifische Tiergefahr, die sich für eine Halterhaftung realisieren muss, ist ein absoluter Klassiker im juristischen Staatsexamen. Einer solchen Gefahr steht es nicht entgegen, wenn ein Hund auf Kommandos hört, sagt nun der BGH.

Kein Medienpranger für Anwältin des Solingen-Attentäters
Eine Anwältin mit einem Gesetzestext in der Hand
Identifizierende Berichterstattung

Kein Medienpranger für Anwältin des Solingen-Attentäters

Nius durfte den Namen einer Asylrechtsanwältin im Zusammenhang mit dem Attentat von Solingen nicht veröffentlichen. Die Prangerwirkung der identifizierenden Berichterstattung verletzte die Anwältin in ihrem Persönlichkeitsrecht, so das KG.

Kein Geld für Helene Fischer
Eine lächelnde Frau mit langen blonden Haaren trägt einen schwarzen Rollkragenpullover.
Nach Fotos von Stadtbummel mit Baby

Kein Geld für Helene Fischer

Die "bewegende" Beobachtung einer bunten Zeitschrift, dass Helene Fischer nach der Geburt ihres Kindes mit diesem die Innenstadt besuche, verletzte die Sängerin in ihrem Persönlichkeitsrecht. Für eine Geldentschädigung reichte das dem BGH aber nicht.

Heino will mindestes 30.000 Euro Schadensersatz
Der Sänger Heino in schwarzer Jacke mit rot-goldener Blitzapplikation am Revers auf einer Bühne, im Hintergrund sind Teile des Deutschlandadlers zu sehen.
Unfreiwillige AfD-Wahlwerbung

Heino will mindestes 30.000 Euro Schadensersatz

Eine Wahlwerbung der AfD mit Heino hat ein juristisches Nachspiel. Der Volksmusiker will sich nicht vereinnahmen lassen. Er fordert von der AfD wegen der Verletzung seiner Rechte eine erhebliche Summe.

Wer eine Deutschlandflagge hisst, muss sich kritisieren lassen
Einfamilienhaus mit gehisster Deutschlandflagge
Unterlassungsklage

Wer eine Deutschlandflagge hisst, muss sich kritisieren lassen

Wer vor seinem Wohnhaus eine Deutschlandflagge hisst, muss kritische Nachfragen zu den dahinterstehenden Motiven hinnehmen. Das hat das OLG Dresden im Hinblick auf den WhatsApp-Status einer Dorfbewohnerin entschieden.

"Herr Transfrau" kostet 6.000 Euro
Screenshot der Website von NiuS
OLG bestätigt Entscheidung gegen NiuS

"Herr Transfrau" kostet 6.000 Euro

Das Medienportal NiuS darf eine Transfrau, die von einem Frauenfitnessstudio abgelehnt wurde, nicht als Mann bezeichnen. Das OLG Frankfurt bestätigte eine Entscheidung des LG Frankfurt a. M., die der Betroffenen 6.000 Euro wegen der Verletzung ihres Persönlichkeitsrechts zusprach.

Bauunternehmer klagt erfolgreich gegen Antifa-Verein
Neben einem Zaun vor einem Gebäude steht eine Stele mit der Aufschrift "BUNDESGERICHTSHOF", darunter befindet sich das Logo des Bundesadlers.
BGH kippt Urteil

Bauunternehmer klagt erfolgreich gegen Antifa-Verein

Dem Geschäftsführer eines sächsischen Bauunternehmens werden in einem Bericht Verbindungen in die rechte Szene vorgeworfen. Er klagt dagegen – und fährt am BGH nun einen Erfolg ein.

Alle Ar­ti­kel aus dem sonstigen Bürgerlichen Recht

BGH verhandelt zu Cookie-Speicherung
Datenschutz im Internet

BGH verhandelt zu Cookie-Speicherung

Der BGH prüft, ob Unternehmen, etwa Analyse- und Trackingdienste, für das Speichern von Cookies auf fremden Internetseiten ohne Einwilligung haften müssen. Für wen ist das relevant und was könnte sich nach einem Urteil rechtlich ändern?

Autobahn GmbH als Betreiberin hätte klagen müssen
Kostenersatz nach Klebeprotest auf BAB

Autobahn GmbH als Betreiberin hätte klagen müssen

Nach einer Klebeaktion wollte der Bund die Kosten für die Sperrung von Autobahnabfahrten von den Protestierenden zurückholen. Doch die Ausgaben betreffen die Autobahn GmbH – nicht den Bund, entschied das VG Gießen.

BGH bestätigt Schwimmbad-Haftung auch bei Re­gel­ver­stoß
Unfall auf der Rutsche

BGH bestätigt Schwimmbad-Haftung auch bei Re­gel­ver­stoß

Für die Folgen eines Unfalls beim Wasserrutschen haftet der Schwimmbadbetreiber ebenso wie der Hersteller der Rutsche grundsätzlich, auch wenn der Verunfallte sich nicht an alle Regeln gehalten hat. Das hat der BGH bestätigt.

Gericht weist Klage Hinterbliebener ab
Germanwings-Prozess

Gericht weist Klage Hinterbliebener ab

Für die Angehörigen der Opfer geht es bei diesem Prozess um viel - nicht nur um Geld. Jahre nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine entscheidet ein Gericht über zusätzliches Schmerzensgeld.

Preiserhöhungen bei Amazon Prime sind unwirksam
BGH moniert intransparente AGB

Preiserhöhungen bei Amazon Prime sind unwirksam

Der BGH hat die Preiserhöhungen für Amazon-Prime-Abonnements aus dem Jahr 2022 gekippt. Die zugrundeliegenden AGB-Klauseln seien für Verbraucherinnen und Verbraucher nicht ausreichend transparent gewesen.

Auf dem Deich ist ein Radfahrer nur Gast
Schäfer durfte Draht spannen

Auf dem Deich ist ein Radfahrer nur Gast

Schafe auf einem Deich sind genauso wenig eine Überraschung wie das Wasser dahinter. Laut AG Husum gilt das auch für mit ihrer Haltung verbundene Hindernisse. Ein Radfahrer, der auf einem Deichweg in einen Schafzaun fuhr, bekommt daher kein Geld.

OLG Brandenburg weist Klage gegen Lidl-App ab
Niederlage für vzbv

OLG Brandenburg weist Klage gegen Lidl-App ab

Die Verbraucherzentrale sieht in der Rabatt-App des Lebensmittelhändlers Lidl eine Diskriminierung einiger Kunden. Der Verband hatte nun geklagt, doch das Gericht hält sich für nicht zuständig.

Streit, Schubser und ein Video
Nachbarschaftsstreit eskaliert

Streit, Schubser und ein Video

Immer wieder kommt es zu Streitigkeiten zwischen zwei Nachbarn im Münchner Umland. Irgendwann schubst er, sie klagt auf Schadensersatz. Doch ein Video verrät dem AG München: Der Nachbar handelte aus Notwehr.

Zusatz-Software macht Auto nicht zum digitalen Produkt
Rücktritt vom Fahrzeugkauf

Zusatz-Software macht Auto nicht zum digitalen Produkt

Ein Neuwagen mit viel Software ist nicht automatisch eine "Ware mit digitalen Elementen". Entscheidend ist, ob das Auto auch ohne die digitalen Extras noch seinen Zweck erfüllt. Das OLG Stuttgart zieht daraus eine Konsequenz für den Rücktritt.

Weniger Klagen, trotzdem überlastete Gerichte
Fluggastrechte

Weniger Klagen, trotzdem überlastete Gerichte

Erstmals seit 2021 ist die Zahl der Entschädigungsklagen bei Gerichten wegen verspäteter oder stornierter Flüge wieder deutlich zurückgegangen. Trotzdem sorgen etwa 100.000 Klagen pro Jahr weiter für enorme Arbeitsbelastung an den Zivilgerichten.

Vier Jahre Sperre ohne positiven Dopingtest?
Fall Owen Ansah

Vier Jahre Sperre ohne positiven Dopingtest?

Kein positiver Dopingtest, trotzdem drohen 4 Jahre Sperre: Sprinter Owen Ansah soll eine Dopingkontrolle verweigert haben. Einen Tag später wurde er negativ getestet. Worum es vor dem Sportschiedsgericht jetzt geht, erklärt Fabian Brugger.

Uli Hoeneß darf Bäume vorerst behalten
Nachbarschaftsstreit am Tegernsee

Uli Hoeneß darf Bäume vorerst behalten

Bayern Münchens Urgestein Uli Hoeneß hat Grund zur Freude: Er muss zwei neu gepflanzte Bäume auf seinem Grundstück nicht entfernen. Doch das letzte Wort ist in der Sache womöglich nicht gesprochen.

EuGH kippt Dreijahreslösung des BGH
Streit um Fernwärme-AGB

EuGH kippt Dreijahreslösung des BGH

Fernwärmekunden dürfen nicht allein deshalb an Preiserhöhungen festgehalten werden, weil sie diese nicht binnen drei Jahren beanstandet haben. Der EuGH sieht darin einen unzulässigen Schutz missbräuchlicher Preisänderungsklauseln.

Aus der teuren Zusatzleistung darf keine Zwangslösung werden
55 Euro für Check-In bei Ryanair

Aus der teuren Zusatzleistung darf keine Zwangslösung werden

Der Online-Check-in ist kostenlos, der Schalter kostet extra. Solange die Fluggäste die Wahl haben, kann das zulässig sein. Wenn der Online-Check-in aber zwei Stunden vor Abflug schließt, hält die Klausel laut LG Cottbus der Kontrolle nicht stand.

Schuldnerberatung darf was kosten
Einigung im Vermittlungsausschuss

Schuldnerberatung darf was kosten

Schuldnerberatungsstellen sollen künftig Entgelte verlangen dürfen, wenn dadurch Verbraucher nicht unangemessen belastet werden. Der Gewinnerzielung dürfen die Gelder aber nicht dienen. Darauf hat sich der Vermittlungsausschuss verständigt.

Meta haftet selbst für Fake-Werbeanzeigen
Sieg für Finanzfluss

Meta haftet selbst für Fake-Werbeanzeigen

Thomas Kehl, Mitgründer und Gesicht des Berliner Unternehmens "Finanzfluss", hat vor dem LG Frankfurt am Main einen weitreichenden Sieg gegen Meta erstritten: Der Tech-Riese haftet persönlich für Fake-Werbeanzeigen, die sich der Marke bedient hatten.

BGH-Urteil im Dezember
Streit um Maskenlieferungen

BGH-Urteil im Dezember

Am Anfang der Corona-Pandemie wurden händeringend Schutzmasken gesucht. Der Bund bot viel Geld – und Händler beschafften weit mehr als gedacht. Zum daraus folgenden Rechtsstreit urteilt bald der BGH.

Hoteltüren müssen dem Hotelalltag gewachsen sein
Haftung für Baumängel

Hoteltüren müssen dem Hotelalltag gewachsen sein

Abbrechende Türschließer und wackelige Handtuchhalter sorgten nach einer Hoteleröffnung für Ärger: Ein Hotelbetreiber zog gegen das mit dem Einbau beauftragte Unternehmen vor Gericht und bekam recht: Hoteltüren müssen mehr aushalten als die Nutzung durch "Idealgäste".

Wanderer bekommt kein Schmerzensgeld
Felssturz am Wanderweg

Wanderer bekommt kein Schmerzensgeld

Mindestens 120.000 Euro Schmerzensgeld wollte ein Mann haben, nachdem er beim Wandern von einem herabstürzenden Felsbrocken getroffen worden war. Das OLG Nürnberg sieht weder die Waldeigentümer noch eine Bergsportvereinigung in der Haftung.

Billigflug kann für Airline teuer werden
Nichtantritt des Fluges

Billigflug kann für Airline teuer werden

Zwei Fluggäste erscheinen nicht zum Abflug und erhalten trotzdem den vollen Reisepreis erstattet. Was zunächst ungerecht klingt, ist nach einem Urteil des AG Düsseldorf die Schuld der Airline und ihrer Preispolitik.

Corona-Maskenkäufe vor dem BGH
Rücktritt ohne Fristsetzung?

Corona-Maskenkäufe vor dem BGH

Der BGH verhandelt am Mittwoch mehrere Verfahren zu Maskenlieferungen aus dem Open-House-Verfahren des Bundes zu Beginn der Corona-Pandemie. Das OLG Köln hielt einen Rücktritt der BRD vom Maskendeal ohne vorherige Fristsetzung für unwirksam.

Verbraucherschützer verklagen Netflix, Apple TV und Wow
Preiserhöhung bei Streaming-Anbietern

Verbraucherschützer verklagen Netflix, Apple TV und Wow

Genügt eine Vertragsklausel ohne eine gesonderte Zustimmung, um die Preise für ein Streaming-Abo immer wieder zu erhöhen? Oder gibt es Grenzen? Nun müssen die Gerichte entscheiden.

EuGH setzt Vodafone-AGB Grenzen
Einseitige Vertragsänderungen

EuGH setzt Vodafone-AGB Grenzen

Das Sonderkündigungsrecht bei Vertragsänderungen verschafft Telekommunikationsanbietern keinen Freibrief für einseitige Anpassungen ihrer Verträge. Der EuGH stellt klar: Änderungsrechte sind trotzdem an den Vorgaben des Verbraucherrechts zu messen.

Datenschützer von NOYB wollen gegen Schufa klagen
Speicherung historischer Daten

Datenschützer von NOYB wollen gegen Schufa klagen

Darf die Schufa alte Kreditdaten speichern und für ihre Modelle nutzen? Datenschützer fordern die Löschung der Daten, die Schufa hält dagegen. Nun dürfte der Streit vor Gericht landen.

AIDA darf an Storno nicht verdienen
Unwirksame AGB-Klauseln

AIDA darf an Storno nicht verdienen

AIDA darf einige AGB-Klauseln nicht verwenden. So darf der Kapitän Passagiere nicht entschädigungslos von Bord werfen und Quarantänekosten können den Gästen nicht immer auferlegt werden. Auch einen Teil der Stornobedingungen kritisierte das OLG Rostock.

Bewertungsportal muss Erkenntnisse aus Überprüfung offenlegen
Löschanfrage zu Online-Bewertung

Bewertungsportal muss Erkenntnisse aus Überprüfung offenlegen

Ein Unternehmen wollte eine negative Bewertung auf einem Portal löschen lassen. Dessen Betreiber forschte nach und fand Widersprüche in den Angaben des Unternehmens. Weil es seine Erkenntnisse aber für sich behielt, gilt es als mittelbarer Störer.

Kein Schmerzensgeld für Wiesn-Besucher
Erst Kick, dann Klage

Kein Schmerzensgeld für Wiesn-Besucher

Ein Oktoberfest-Besucher riss im Fahrgeschäft die Arme hoch und brach sich das Handgelenk an einem Stahlträger. 10.000 Euro Schmerzensgeld forderte er von der Betreiberin. Das AG München wies die Klage nun ab.

Vergleich nach Millionen-Streit in trockenen Tüchern
Hertha BSC gegen Fredi Bobic

Vergleich nach Millionen-Streit in trockenen Tüchern

Mehr als drei Jahre streiten sich Hertha BSC und der Ex-Chef des Vereins schon um Millionen. Jetzt gibt es eine Lösung. Fredi Bobic bekommt von seinem früheren Arbeitgeber viel Geld.

Patzer bei Belehrung kostet Makler nur die halbe Provision
Widerruf beim Hausverkauf

Patzer bei Belehrung kostet Makler nur die halbe Provision

Ein Makler vergisst die Widerrufsbelehrung – die Verkäufer widerrufen nach Abschluss des Verkaufs, die Provision ist weg. Doch darf der Käufer dann ebenfalls die Zahlung verweigern? Das KG meinte: ja. Der BGH widerspricht.

Was wird im neuen Germanwings-Prozess verhandelt?
Flugzeug-Absturz

Was wird im neuen Germanwings-Prozess verhandelt?

Mehr als zehn Jahre nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine in den Alpen beschäftigt die Katastrophe weiter die Justiz. In Braunschweig startet ein neues Verfahren. Aber schon vor dem Auftakt herrscht Skepsis.

Nachbar klagt gegen Uli Hoeneß
Streit um zwei Linden

Nachbar klagt gegen Uli Hoeneß

Zwei frisch gepflanzte Bäume auf dem Grundstück von Uli Hoeneß am Tegernsee sorgen für Streit: Ein Nachbar fordert vor Gericht, dass die neuen Bäume wieder wegkommen.

Stromsperre scheitert an schlechter Kundeninformation
Zahlungsrückstand beim Energieversorger

Stromsperre scheitert an schlechter Kundeninformation

Kein Zutritt zur Wohnung: Ein Energieversorger darf einem säumigen Kunden nicht den Strom abstellen, wenn er ihn zuvor nicht ordnungsgemäß über seine Rechte informiert hat.

Kfz-Händler darf Ferrari behalten
Kein bloßes Scheingeschäft

Kfz-Händler darf Ferrari behalten

Wer sich auf ein Scheingeschäft beruft, trägt die Beweislast dafür. Ein Ferrari-Sammler bekam diese Regel im Streit um einen Ferrari Daytona schmerzhaft zu spüren.

Schufa droht Sammelklage durch Datenschützer
Schattendatenbank

Schufa droht Sammelklage durch Datenschützer

Die Schufa steht wegen der Speicherung alter Kreditdaten in der Kritik. Datenschützer fordern die Löschung der "Schattendatenbank" und bereiten eine Sammelklage vor.

Rheinland-Pfalz muss nicht für Amokfahrer von Trier einspringen
Schmerzensgeld für Polizisten

Rheinland-Pfalz muss nicht für Amokfahrer von Trier einspringen

Nach der Trierer Amokfahrt sollte ein Polizist 10.000 Euro Schmerzensgeld vom Täter erhalten. Als der nicht zahlen konnte, wollte der Beamte, dass das Land die Zahlung übernimmt. Das VG Trier lehnte eine sogenannte Erfüllungsübernahme nun ab.

Uwe Steimle will Aussage zu Stauffenberg nicht wiederholen
Unterlassungserklärung abgegeben

Uwe Steimle will Aussage zu Stauffenberg nicht wiederholen

Der Kabarettist Uwe Steimle hat mit scharfen Sprüchen bei einer AfD-Veranstaltung provoziert – und dabei auch den Hitler-Attentäter Stauffenberg erwähnt. Jetzt gibt es eine Unterlassungserklärung.

„Who let the dogs out?“
Glosse

„Who let the dogs out?“

Als Paketbote hat man es im wahrsten Sinne des Wortes nicht leicht, gerade momentan: Denn bei den aktuellen Temperaturen bereitet Paketeschleppen noch weniger Frohsinn als sonst.

DAV will "Rasse" aus dem Gesetz streichen
AGG-Reform

DAV will "Rasse" aus dem Gesetz streichen

Zum 20. Geburtstag und der anstehenden Reform des AGG hat der DAV einige Verbesserungsvorschläge. So möchte er gerne den Begriff der "Rasse" im Gesetzestext ersetzen und er dringt auf eine längere Verjährungsfrist.

Schon 18 klagen auf vollen Schadensersatz
Sparkassen-Coup in Gelsenkirchen

Schon 18 klagen auf vollen Schadensersatz

Nach dem millionenschweren Einbruchscoup in einer Gelsenkirchener Sparkasse Ende 2025 klagen immer mehr der rund 3.000 betroffenen Kunden auf vollen Schadensersatz. Aktuell lägen der Sparkasse 18 solcher Klagen vor, sagte ein Sprecher auf Nachfrage.

Zu wenig FKK auf der Aida
Streit um Kreuzfahrt-Reise

Zu wenig FKK auf der Aida

Eine Weltreise per Kreuzfahrtschiff wollte ein Paar auch im FKK-Bereich genießen. Die beiden wurden aber von der Größe und Ausstattung enttäuscht und forderten Geld zurück. Nun entschied ein Gericht.