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Iran

Urteil gegen US-Reporter Rezaian wurde gefällt

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Gegen den seit über einem Jahr im Iran inhaftierten US-Reporter Jason Rezaian ist ein Urteil gefällt worden. Das gab der Generalstaatsanwalt Gholamhussein Mohseni Edzehi am 11.10.2015 bekannt. Details wollte er aber nicht benennen, bis das Urteil rechtskräftig ist. Rezaian und seine Anwältin könnten Berufung einlegen, fügte Edzehi nach Angaben der Nachrichtenagentur ISNA hinzu.

Vorwurf der Spionage für die USA

Dem Iran-Korrespondenten der "Washington Post" werden Spionage für die USA und Propaganda gegen die Islamische Republik Iran vorgeworfen. Rezaian soll über eine US-Journalistin Insider-Informationen an das Weiße Haus weitergeleitet haben. Der 39-Jährige bestreitet dies. Er sei im Iran lediglich seiner journalistischen Arbeit nachgegangen. Die US-Regierung hat die Anklagen als absurd zurückgewiesen und die sofortige Freilassung Rezaians gefordert.

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