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Fünf Jahre Haft für Schlepper in Österreich

Produkthaftung 2026

Für fünf Jahre muss ein Schlepper in Österreich hinter Gitter, der 20 Flüchtlinge unter lebensbedrohlichen Umständen nach Deutschland bringen wollte. Das Landgericht Linz sah es in seinem Urteil vom 02.03.2016 als erwiesen an, dass der 41-jährige Hilfsarbeiter die Menschen aus Syrien, dem Iran und Afghanistan in einem fast luftdicht abgeschlossenen Kühlaufbau eines Kastenwagens auf nur 6,66 Quadratmetern eingepfercht hatte. Die Flüchtlinge waren bei einer Kontrolle auf der Westautobahn in Österreich aus ihrem rollenden Verlies befreit worden.

Fahrer war vielfach vorbestraft

Der vielfach vorbestrafte Fahrer hatte im Vorfeld auch eingeräumt, für die Schlepperorganisation gearbeitet zu haben, die für den Tod von 71 Flüchtlingen im August 2015 verantwortlich war. Die Menschen waren auf dem Weg von Ungarn nach Deutschland in einem Kühllaster erstickt. Mit dem konkreten Fall hatte er aber nichts zu tun.