Eventmanager wegen Waffenhandels im Darknet zu vier Jahren Haft verurteilt

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Eventmanager wegen Waffenhandels im Darknet zu vier Jahren Haft verurteilt. beck-aktuell, 13.09.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/170461)
Ein Berliner, der im sogenannten Darknet illegal mit Waffen gehandelt hat, muss für vier Jahre ins Gefängnis. Der 41-Jährige habe zehn scharfe Waffen mit passender Munition verkauft, begründete das Landgericht Berlin am 12.09.2016 das Urteil.
Angeklagter verkaufte Pistolen und scharfe Munition
Der Angeklagte, ein Eventmanager, war geständig. Experten des Bundeskriminalamtes hatten ihn aufgespürt und überführt. Die Polizei hatte im Februar 2016 in einem Wohnwagen des Angeklagten etwa 2.000 Schuss Munition sichergestellt. Das Darknet ist ein verborgener Teil des Internets - eine Art virtueller Hinterraum. Der Angeklagte hatte sich Anfang 2015 von einem bislang unbekannten Lieferanten für rund 10.000 Euro Waffen verschafft. Nach und nach habe er Pistolen, Revolver sowie scharfe Munition verkauft und etwa 15.700 Euro eingenommen, gestand der Manager. Er habe sich dazu entschlossen, weil seine Event-Geschäfte nicht gut gelaufen seien. Die Waffen habe er per Paket an Abnehmer in Deutschland, Frankreich und der Slowakei geschickt.
- Redaktion beck-aktuell
- dpa
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Eventmanager wegen Waffenhandels im Darknet zu vier Jahren Haft verurteilt. beck-aktuell, 13.09.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/170461)



