Referendum über Änderung des Wahlrechts scheitert

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Referendum über Änderung des Wahlrechts scheitert. beck-aktuell, 08.09.2015 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/188356)
In Polen ist eine Volksabstimmung über die Einführung des Mehrheitswahlrechts gescheitert. Wie die Wahlleitung jetzt mitteilte, nahmen am 06.09.2015 lediglich 7,8 Prozent der mehr als 30 Millionen Wahlberechtigten an dem Referendum teil. Für eine gültige Abstimmung hätten mehr als 50 Prozent der Polen abstimmen müssen.
Die meisten Wähler für Wahlrechtsänderung
In der Abstimmung sollten die Wähler entscheiden, ob künftig jene Kandidaten ins Parlament einziehen, die in ihren Wahlkreisen die meisten Stimmen erhalten. Bisher wird in Polen nach einer Mischung aus Mehrheits- und Verhältniswahlrecht, bei dem Parteien Wahllisten aufstellen, über die Verteilung von Abgeordnetenmandaten entschieden. Unter den Wählern, die sich an der Volksabstimmung beteiligten, fand die Änderung allerdings Zustimmung: Fast 78,6 Prozent plädierten für das Mehrheitswahlrecht. Das Referendum ging auf eine Initiative von Ex-Präsident Bronislaw Komorowski zurück. Die Polen sollten zudem ihr Votum über die Parteienfinanzierung aus öffentlichen Mitteln und das Steuerrecht abgeben.
- Redaktion beck-aktuell
- dpa
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Referendum über Änderung des Wahlrechts scheitert. beck-aktuell, 08.09.2015 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/188356)



