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Bundestag setzt EU-Programm für gesunde Schulernährung um

Rentenrebellen

An deutschen Schulen soll das Angebot an gesunder und ausgewogener Ernährung mit regelmäßigen Portionen Obst, Gemüse und Milch verbessert werden. Ein entsprechendes Gesetz zur Umsetzung des sogenannten EU-Schulprogramms beschloss am 20.10.2016 der Bundestag in Berlin.

Aufstockung der Finanzausstattung

Zum Schuljahr 2017/18 wird das bisherige EU-Schulobst- und -Gemüseprogramm mit dem EU-Schulmilchprogramm zusammengeführt. Die jährliche Finanzausstattung des neuen Programms wurde um 20 Millionen auf 250 Millionen Euro aufgestockt. Ergänzt wird es durch pädagogische Maßnahmen.

Nicht alle Bundesländer nutzten die EU-Mittel

Nach Angaben der Unionsfraktion im Bundestag haben bisher nicht alle Bundesländer die EU-Mittel auch genutzt. Um die Attraktivität für die Länder zu erhöhen, müssten diese keinen eigenen Finanzierungsanteil mehr leisten. "Nun ist es an den Bundesländern, an diesem Programm auch teilzunehmen und einen Beitrag für die gesunde Ernährung unserer Kinder zu leisten", sagte der ernährungspolitische Sprecher Franz-Josef Holzenkamp (CDU). An dem bisherigen EU-Programm für Obst und Gemüse beteiligen sich im Schuljahr 2016/17 neun Länder. Am EU-Schulmilchprogramm nehmen laut Bundesministerium alle Länder bis auf das Saarland und Hamburg teil, das aber ein solches Programm aus Landesmitteln finanziert.