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Love-Parade-Unglück von 2010 juristisch noch nicht aufgearbeitet

Carl von Ossietzky

Das Duisburger Love-Parade-Unglück von 2010 ist juristisch auch fünf Jahre danach noch nicht aufgearbeitet. Wie der "Stern" am 24.07.2015 berichtet, sind noch immer 19 Klagen anhängig, in denen es um Schadenersatz und Schmerzensgeld geht. Auch sei weiterhin unklar, ob die Verantwortlichen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin zeigt Verständnis

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD), die zum Zeitpunkt des Unglücks erst wenige Wochen im Amt war, bedauert laut "Stern", dass die Betroffenen aufgrund der schleppenden juristischen Aufarbeitung nicht mit dem Unglück abschließen können. Sie verwies aber zugleich auf die Komplexität der Verfahren und zeigte Verständnis dafür, dass Sorgfalt bei der gerichtlichen Bearbeitung geboten ist.

21 Menschen gestorben

21 Menschen waren am 24.07.2010 bei dem Unglück gestorben, nachdem ein Menschengedränge im Zugangsbereich zu dem Veranstaltungsgelände eine Massenpanik ausgelöst hatte. Über 500 Menschen wurden verletzt und zahlreiche traumatisiert.