Irland will Apple-Milliarden einsammeln

Zitiervorschlag
Irland will Apple-Milliarden einsammeln. beck-aktuell, 05.12.2017 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/148406)
Im Streit um Steuervorteile für multinationale Konzerne will Irland nach langem Zögern ausstehende Steuermilliarden des iPhone-Herstellers Apple einfordern. Das Land wolle seinen Verpflichtungen nachkommen, sagte Finanzminister Paschal Donohoe am 04.12.2017 in Brüssel. Die EU-Kommission hatte juristische Schritte gegen Irland vor dem Europäischen Gerichtshof eingeleitet. Grund war die seit mehr als einem Jahr andauernde Weigerung des Landes, von dem US-Technologiekonzern bis zu 13 Milliarden Euro plus Zinsen zurückzufordern.
Unzulässige Steuervergünstigungen für Apple
Einer Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter vom vergangenen Jahr zufolge profitierte Apple in Irland jahrelang von unzulässigen Steuervergünstigungen. Nach den EU-Beihilfevorschriften sind gezielte Steuervorteile für einzelne Unternehmen unzulässig. Irland und Apple bestreiten die Vorwürfe und wehren sich gegen die Entscheidung.
- Redaktion beck-aktuell
- dpa
Zitiervorschlag
Irland will Apple-Milliarden einsammeln. beck-aktuell, 05.12.2017 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/148406)



