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Phishing in Großkanzleien

Jones Day wurde Opfer eines Cyberangriffs

Ein Bildschirm mit Computercode und verschiedenen Icons wird von einem Popup-Fenster überlagert, in dem ein gelbes Warndreieck mit Ausrufezeichen sowie der Text "System HACKED" zu sehen sind.
Eine Hackergruppe will Zugriff auf 10 Mandantendateien erhalten haben. © James Thew / Adobe Stock

Die US-Kanzlei Jones Day wurde gehackt, sensible Daten von bis zu zehn Mandanten geleakt. Eine Hackergruppe bekannte sich zu dem Angriff.

Jones Day, eine US-Großkanzlei, die Donald Trump in den Präsidentschaftskampagnen 2016 und 2020 vertreten hat und aus deren Reihen mehrere Anwälte Posten im Weißen Haus und im Justizministerium übernommen haben, ist Opfer eines Cyberangriffs geworden, wie Legal Cheek berichtete.

Die Kanzlei bestätigte den "Phishing-Vorfall", bei dem eine "unbefugte dritte Partei auf eine begrenzte Anzahl älterer Dateien von zehn Mandanten zugegriffen" habe. Die betroffenen Mandanten seien informiert.

Der Angriff wird der Hackergruppe Silent Ransom Group zugeschrieben, die sich zu dem Vorfall bekannt hat. Laut Reuters veröffentlichte die Hackergruppe ein Dateiverzeichnis sowie Screenshots angeblicher Verhandlungen der Mandanten mit Jones Day.