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BaFin

Untersuchungen zu VW könnten dauern

Revitalisierte VwGO

Nach Angaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) könnten sich ihre Untersuchungen zum Handel mit VW-Aktien rund um den weltweiten Abgas-Skandal noch lange hinziehen. Außerdem prüfe sie den Vorwurf, VW habe die Öffentlichkeit zu spät über die Manipulationen informiert.

BaFin prüft Vorwurf verspäteter ad-hoc-Mitteilung

«Wir wissen nicht, wann die Untersuchungen abgeschlossen sein werden», sagte eine Sprecherin der Bafin am 05.10.2015 der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. Es handle sich bei der Überprüfung nach wie vor um eine routinemäßige Untersuchung, die bei großen Kursschwankungen immer anstehe. Zudem prüfe die BaFin, ob Volkswagen bei der Veröffentlichung des Abgas-Skandals entsprechend dem Aktiengesetz gehandelt habe, sagte die Sprecherin. Kritiker werfen VW vor, die Öffentlichkeit zu spät informiert zu haben. Nach Ansicht einiger Juristen hat sich der Konzern wegen einer Reihe von unterlassenen sowie unvollständigen Kapitalmarkt-Informationen gegenüber seinen Aktionären schadenersatzpflichtig gemacht. In Deutschland und in den USA drohen VW deshalb bereits Sammelklagen.