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Verfassungstreue

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Zu identitär für die Reserve
Anwalt fliegt aus Bundeswehr

Zu identitär für die Reserve

Ein Rechtsanwalt wurde wegen seiner Nähe zur rechtsextremen "Identitären Bewegung" von der Bundeswehr vom weiteren Dienst in der Reserve ausgeschlossen. Zu Recht, sagt das VG Berlin: Wer als Soldat dient, muss sich zur Verfassung bekennen.

Ehemaliges Vorstandsmitglied verliert Beamtenstatus
AfD-Jugend

Ehemaliges Vorstandsmitglied verliert Beamtenstatus

Wer Beamtin oder Beamter werden will, muss sich zur Verfassung bekennen. Ein Vorstandsposten in einer gesichert verfassungsfeindlichen Gruppierung passt dazu so gar nicht, fand das VG Karlsruhe und bestätigte die Entlassung einer Rechtspflegeranwärterin.

Einbürgerung scheitert an Nähe zu Linksextremisten
Kein deutscher Pass

Einbürgerung scheitert an Nähe zu Linksextremisten

Trotz jahrelangen legalen Aufenthalts erhält ein iranischer Staatsbürger keinen deutschen Pass. Der Mann habe sich nicht ausreichend von linksextremistischen Bestrebungen distanziert, entschied das VG Stuttgart.

Soldat ist kein Sicherheitsrisiko
Ein bisschen Rechtsrock schadet nicht

Soldat ist kein Sicherheitsrisiko

Weil er mehrfach CDs von rechtsextremen Bands bestellt haben soll, stuften die Behörden einen Bundeswehrsoldaten als Sicherheitsrisiko ein. Doch wer rechtsextreme Musik hört, ist nicht automatisch auch Verfassungsfeind, sagt das BVerwG.

Kontrafaktische Gesetzgebung im Disziplinarrecht

Kontrafaktische Gesetzgebung im Disziplinarrecht

Nachdem zum 1.4.​2024 im Bundesdisziplinargesetz (BDG) insbesondere mit der Abschaffung der Disziplinarklage und in Anlehnung an die bis dahin singuläre Rechtslage in Baden-Württemberg ein Paradigmenwechsel vollzogen wurde, haben sich zwischenzeitlich Hamburg und Brandenburg dieser Neuausrichtung angeschlossen. Aktuell hat die niedersächsische Landesregierung auf dieser Linie ein „Gesetz zur Änderung disziplinarrechtlicher und beamtenrechtlicher Vorschriften“ in den Landtag eingebracht (LT-Drs. 19/8941). Ob dieses jedoch die vom Gesetzgeber gehegten Erwartungen erfüllen kann, erscheint fraglich.

Ehemaliger Rechtsextremist darf in Sachsen ins Rechtsreferendariat
Erst abgelehnt, dann zugelassen

Ehemaliger Rechtsextremist darf in Sachsen ins Rechtsreferendariat

Das Land Sachsen muss einen angehenden Juristen trotz seiner früheren Tätigkeit in rechtsextremen Organisationen in den juristischen Vorbereitungsdienst aufnehmen. Das entschied das OVG Bautzen, nachdem das VG Dresden die Einstellung noch verweigert hatte.

Wahlausschluss von AfD-Kandidat Joachim Paul erneut bestätigt

Wahlausschluss von AfD-Kandidat Joachim Paul erneut bestätigt

Der AfD-Politiker Joachim Paul möchte seine Teilnahme an der Oberbürgermeisterwahl in Ludwigshafen gerichtlich durchsetzen. Er scheitert damit auch in zweiter Instanz vor dem OVG Koblenz.

Polizist durfte vom Dienst suspendiert werden
"Lebenderklärung" bezeugt

Polizist durfte vom Dienst suspendiert werden

Ein langjähriger Polizist bezeugte für einen Ex-Kollegen per Daumenabdruck, dass dieser "lebe" – was in Reichsbürgerkreisen als Austritt aus der BRD gewertet wird. Das OVG Greifswald beurteilte das als schwerwiegenden Hinweis auf eine verfassungsfeindliche Gesinnung und hielt ein einstweiliges Dienstverbot aufrecht.

Radikalenerlass für die AfD?
Extremisten im öffentlichen Dienst

Radikalenerlass für die AfD?

Viele Bundesländer wollen sich wappnen, um Verfassungsfeinde aus dem öffentlichen Dienst fernzuhalten. Die bloße Mitgliedschaft in der AfD reicht nicht, um Bewerber abzulehnen, erklärt Joachim Wieland. Doch für sie könne und müsse es künftig trotzdem schwer werden.

Rheinland-Pfalz schließt Tür für AfD-Mitglieder im öffentlichen Dienst

Rheinland-Pfalz schließt Tür für AfD-Mitglieder im öffentlichen Dienst

AfD-Mitgliedern soll in Rheinland-Pfalz künftig der Weg in den öffentlichen Dienst verschlossen werden. Innenminister Michael Ebling (SPD) kündigte in Mainz eine Verschärfung der Einstellungspraxis in den Staatsdienst an. Hessen plädiert für einen anderen Weg.