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Telekommunikation

Mehr Artikel zu diesem Tag

Kunde kann Internetvertrag kostenlos kündigen
EuGH-Urteil erzwingt Vertragsänderung

Kunde kann Internetvertrag kostenlos kündigen

Schlägt ein Telekommunikationsunternehmen Vertragsänderungen vor, kann ein Endnutzer den Vertrag über Internetzugangsdienste kostenlos kündigen. Das gilt laut EuGH auch dann, wenn das Unternehmen mit den Änderungen Rechtsprechung des Gerichtshofs umsetzen will.

Meta muss 30 Millionen Euro an Telekom zahlen
"Fair-Share"-Debatte

Meta muss 30 Millionen Euro an Telekom zahlen

Der Datenbedarf in sozialen Medien ist riesig. Doch für die Datenübertragung zahlen wollen "Big Techs" nicht, das sei Sache der Netzbetreiber. Das OLG Düsseldorf bittet Facebook-Mutter Meta nun trotzdem zur Kasse.

BGH verneint Vermögensschaden
Pay-TV-Cardsharing ist kein Betrug

BGH verneint Vermögensschaden

Durch ein ausgeklügeltes Smartcard-Sharingsystem sollen einem Pay-TV-Anbieter laut dem LG Hof fast 1,5 Millionen Euro entgangen sein – ein klarer Fall von Computerbetrug? Nein, meint der BGH und erinnert an die examensrelevanten Grundsätze zum Vermögensschaden.

DAV geht von Verfassungswidrigkeit aus
Pressetelefon abgehört

DAV geht von Verfassungswidrigkeit aus

Fehlende Verhältnismäßigkeitsprüfung, unzulässiges Nachschieben von Gründen: Die Telekommunikationsüberwachung des Pressetelefons der "Letzten Generation" war wohl verfassungswidrig. Das jedenfalls meint der DAV. Er hält die Verfassungsbeschwerde eines betroffenen Journalisten für begründet.

Keine versteckte Überwachungsanlage
Futterautomat mit Kamera

Keine versteckte Überwachungsanlage

Wenn man sich in einem gewissen Abstand vor einen Haustier-Futterautomaten mit Kamera stellt, kann es passieren, dass das eigene Gesicht aufgenommen wird. Grund genug für die Behörden, die "als Alltagsgegenstand verkleidete" Überwachungsanlage zu verbieten. Das VG Köln gibt nun aber Entwarnung.

Beginnt mit Vertragsschluss, nicht erst mit Freischaltung
Mindestlaufzeit für neue Glasfaser-Leitung

Beginnt mit Vertragsschluss, nicht erst mit Freischaltung

Ein Telekommunikationsunternehmen vereinbarte in Verträgen mit Verbrauchern per AGB eine anfängliche Mindestvertragslaufzeit. Diese sollte mit der Freischaltung des (erst noch herzustellenden) Glasfaseranschlusses zu laufen beginnen. Der BGH hält das für unzulässig.

BVerfG setzt DNS-Überwachung als Ermittlungsinstrument Grenzen
Verfassungsbeschwerde von Vodafone

BVerfG setzt DNS-Überwachung als Ermittlungsinstrument Grenzen

Das BVerfG hat Ende November der massenweisen Überwachung aller Domain-Name-System-Server-Anfragen vorläufig den Riegel vorgeschoben. Die Strafverfolgungsbehörden dürfen Telekommunikationsdiensteanbieter hierzu nicht verpflichten. Die Hintergründe der Entscheidung erläutert Andreas Milch.

Berlin verschärft Polizeigesetz
Kameras und KI-Einsatz

Berlin verschärft Polizeigesetz

Längere Speicherung von Videos, Kameras an öffentlichen Plätzen und KI-Einsatz: die Polizei hat in der Hauptstadt nun mehr Rechte. Grüne und Linke fürchten einen "Überwachungsstaat".

Partei ergriffen für 1&1? Vodafone geht gegen Kartellamt vor

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Der Mobilfunker Vodafone legt sich mit dem Bundeskartellamt an. Das soll in einem Rechtsstreit voreingenommen sein und Partei für den Vodafone-Konkurrenten 1&1 ergriffen haben. Rechtliche Mindeststandards seien verletzt worden und das Kartellamt überschreite seine Kompetenzen.

Netzagentur gibt Bußgeldverfahren gegen Mobilfunker 1&1 auf

Netzagentur gibt Bußgeldverfahren gegen Mobilfunker 1&1 auf

Trotz einer deutlichen Verfehlung von Mobilfunk-Ausbauzielen stoppt die Bundesnetzagentur ein Bußgeldverfahren gegen den Handynetz-Betreiber 1&1. Denn einige Vorgaben aus dem damals von Andreas Scheuer geführten Verkehrsministerium hatten sich als rechtswidrig erwiesen.