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Streitwert

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Erstes Commercial-Court-Urteil Deutschlands in Hamburg gesprochen

Erstes Commercial-Court-Urteil Deutschlands in Hamburg gesprochen

Ein kleiner Meilenstein für den Wirtschaftsstandort Deutschland: Der Commercial Court in Hamburg hat erstmals eine Streitigkeit durch Urteil entschieden. Die Klage betraf die Rückabwicklung eines Batteriezellen-Kaufs. Das Verfahren dauerte nur vier Monate – deutlich kürzer als im klassischen Instanzenzug.

Hauptpartei darf Berufung des Streithelfers zurücknehmen – und der muss zahlen

Hauptpartei darf Berufung des Streithelfers zurücknehmen – und der muss zahlen

Zieht die Hauptpartei die vom Streithelfer allein eingelegte Berufung zurück, bleibt dieser auf den Kosten der Rechtsmittelinstanz sitzen – so das OLG Rostock. Der Beschluss zeigt: Prozessfreudige Streithelfer sollten genau wissen, wen sie unterstützen – und wer das Risiko trägt.

Kabinett beschließt Streitwertanhebung
Berufung erst ab 1.000 Euro

Kabinett beschließt Streitwertanhebung

Die Bundesregierung will die Streitwertgrenzen für Berufung und Beschwerde erhöhen. Eine Formulierungshilfe des BMJV sieht unter anderem eine Anhebung auf 1.000 Euro vor. Die Änderungen sollen gemeinsam mit der Zuständigkeitsreform beraten werden.

Neues Gesetz soll Zivilprozesse vereinfachen
Klagen per Klick

Neues Gesetz soll Zivilprozesse vereinfachen

Die Bundesregierung hat dem Bundestag einen Gesetzentwurf für ein Online-Verfahren in der Zivilgerichtsbarkeit vorgelegt: Mit digitalen Eingabesystemen sollen Bürgerinnen und Bürger Ansprüche einfacher geltend machen können.

DAV spricht sich gegen höhere Wertgrenze für Kostenbeschwerden von 300 Euro aus

DAV spricht sich gegen höhere Wertgrenze für Kostenbeschwerden von 300 Euro aus

Das Bundesjustizministerium erwägt laut DAV, die Rechtsmittelstreitwerte in der ZPO und anderen Gesetzen zu erhöhen, so auch die Wertgrenze für Kostenbeschwerden. Die soll danach von 200 auf 300 Euro steigen. Das kritisiert der DAV als zu hoch.

Keine 5.000 Euro Streitwert für schlechte Sterne-Bewertungen

Keine 5.000 Euro Streitwert für schlechte Sterne-Bewertungen

"Über Geschmack lässt sich nicht streiten" sagt das LG Berlin II und erklärte, dass es den von einem Restaurant angegebenen Streitwert von 5.000 Euro für schlechte Online-Bewertungen auf einer Plattform nicht nachvollziehen könne.

Neuer Streitwertkatalog für die Verwaltungsgerichte

Neuer Streitwertkatalog für die Verwaltungsgerichte

Wie bemessen Gerichte eigentlich die Streitwerte? Grundsätzlich sind sie dabei frei – ein Streitwertkatalog spricht jedoch Empfehlungen aus. Für die Verwaltungsgerichtsbarkeit wurde dieser nun überarbeitet.

Die Woche im Recht, Folge 59
Gerechtigkeit & Loseblatt

Die Woche im Recht, Folge 59

Das Verbot des Compact-Magazins ist vom Tisch - warum, erklärt Marc Liesching. In Berlin streitet man derweil über eine amerikanische Polizei-Software. Was davon zu halten ist, beantwortet Johann Justus Vasel. Für Amtsgerichte könnte es zudem bald mehr Arbeit geben - und für Anwälte weniger?

Keine Befangenheit
Videoverhandlung bei komplexem Fall abgelehnt

Keine Befangenheit

Störanfällige Technik, ein komplexer Fall und ein Streitwert jenseits von einer Million Euro? Das sind laut OLG Stuttgart sachliche Gründe, eine Videoverhandlung abzulehnen, und kein Anzeichen für eine Befangenheit des Richters. 

Bei Honorarvereinbarung kann sich auch die Partei beschweren
Streitwert zu niedrig

Bei Honorarvereinbarung kann sich auch die Partei beschweren

Normalerweise monieren Mandanten eine zu niedrige Streitwertfestsetzung eher nicht. Mangels Nachteil haben sie auch kein Beschwerderecht. Anders jedoch, so das KG, wenn der erfolgreiche Mandant eine über den gesetzlichen Gebühren liegende Honorarvereinbarung geschlossen hat: Sein Verlust sinke mit dem höheren Streitwert.