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Hate Speech

Mehr Artikel zu diesem Tag

Wo rote Linien verschwimmen
Strafen für das demokratische Gemeinwesen

Wo rote Linien verschwimmen

Das Justizministerium will der Verrohung des gesellschaftlichen Diskurses entgegenwirken und dazu die strafrechtlichen Konsequenzen für Volksverhetzung hochschrauben. Das ist keine gute Idee, findet Sebastian Golla. Mit gesetzgeberischem Patchwork schütze man die Demokratie nicht.

Strafe für Mobbing gegen Brigitte Macron
"Welle des Hasses"

Strafe für Mobbing gegen Brigitte Macron

Jahrelange Gerüchte und Hass im Netz: Brigitte Macron leidet unter Cybermobbing. Jetzt verurteilt ein Pariser Gericht zehn Verantwortliche zu Bewährungsstrafen und Online-Sperren.

"Das Provider-Privileg ist schon längst löchrig wie ein Schweizer Käse"
EuGH-Urteil mit Sprengkraft

"Das Provider-Privileg ist schon längst löchrig wie ein Schweizer Käse"

Der EuGH hat im Fall Russmedia entschieden: Datenschutzrecht und Haftungsprivilegien greifen künftig anders ineinander. Rechtsanwalt Niko Härting erklärt im Gespräch, warum das Urteil auch für den BGH-Fall Künast gegen Meta brisant ist – und ob damit ein neuer Hebel gegen Hass im Netz entsteht.

Geraer Richter entgeht Prozess wegen Volksverhetzung
Sinti und Roma diffamiert

Geraer Richter entgeht Prozess wegen Volksverhetzung

Es bleibt dabei: Gegen den Vizepräsidenten des VG Gera wird es keinen Strafprozess wegen des Verdachts der Volksverhetzung geben. Seine abfällige Behauptung über Sinti und Roma erfülle nur den Tatbestand der Beleidigung, bestätigt das OLG Thüringen die Auslegung der Vorinstanz.

Eine Regulierungsbehörde jagt Hater im Netz
Landesmedienanstalt NRW

Eine Regulierungsbehörde jagt Hater im Netz

Landesmedienanstalten sorgen dafür, dass verbotene Inhalte aus dem Netz verschwinden. Doch statt nur um TikTok oder YouTube kümmert sich die LFM NRW auch um die Täter. Auch dank einer KI, die mittlerweile bundesweit im Einsatz ist, funktioniert die behördliche Zusammenarbeit – außer mit Brüssel.

Uni-Seite mit Arbeitgeberdaten ist öffentlich zugänglich
Ditfurth freigesprochen

Uni-Seite mit Arbeitgeberdaten ist öffentlich zugänglich

Das AG Frankfurt a.M. hat Jutta Ditfurth vom Vorwurf freigesprochen, mit einem Tweet unzulässig personenbezogene Daten verbreitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst eine Geldstrafe verhängt, beantragte am Ende aber selbst einen Freispruch.

Meinungsfreiheit in Deutschland in Gefahr?
US-Menschenrechtsbericht

Meinungsfreiheit in Deutschland in Gefahr?

In seinem Jahresbericht zur weltweiten Menschenrechtslage wirft das US-Außenministerium Deutschland Mängel bei der Meinungsfreiheit vor. In Bezug auf Länder wie El Salvador, Ungarn und Saudi-Arabien hat es den Bericht hingegen entschärft.

Staatsanwaltschaft akzeptiert Freispruch für El Hotzo nicht

Staatsanwaltschaft akzeptiert Freispruch für El Hotzo nicht

"Ich finde es absolut fantastisch, wenn Faschisten sterben." Unter anderem dieser Kommentar des Satirikers El Hotzo zum Attentat auf Donald Trump im US-Wahlkampf beschäftigt die Berliner Justiz. Das bleibt auch noch etwas so.

Freispruch für El Hotzo
Nach Witz über Trump-Attentat

Freispruch für El Hotzo

Mitten während des US-Wahlkampfes schoss ein Attentäter auf Donald Trump und traf ihn am Ohr. Ein Kommentar des Satirikers El Hotzo dazu hatte nun ein gerichtliches Nachspiel in Berlin.

Wann ist Hass strafbar?

Wann ist Hass strafbar?

In Deutschland gibt es eine intensive Debatte über eine vermeintlich zunehmende Beschränkung der Meinungsfreiheit auch durch das Strafrecht. In der Kritik steht dabei auch die Strafjustiz, der unverhältnismäßige Entscheidungen bei geringfügigen Ehrangriffen auf Politiker im Netz vorgeworfen werden, etwa in der sogenannten „Schwachkopf“-Affäre oder dem Faeser-Meme „Ich hasse die Meinungsfreiheit“. Hierüber haben wir mit dem Leitenden Oberstaatsanwalt Dr. Benjamin Krause von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt a. M. gesprochen.