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Flugverkehr

Mehr Artikel zu diesem Tag

(Un-)Angemessene Erfrischung
Glosse

(Un-)Angemessene Erfrischung

Keine Frage, eine Flugannullierung ist ärgerlich. Die Fluggastrechte-VO nimmt zwar zwischenzeitlich die Airlines in die Pflicht, ihre gestrandeten Urlauber angemessen zu entschädigen und ihnen die Wartezeit, bis es endlich los- oder weitergeht, so angenehm wie möglich zu gestalten.

Bundestag senkt Ticketsteuer
Entlastung für Airlines

Bundestag senkt Ticketsteuer

Die Koalition löst ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag ein: Die Steuer auf Flugtickets wird gesenkt. Ob Fliegen dadurch wirklich preiswerter wird, ist allerdings fraglich. Schon jetzt unzufrieden: die Airlines.

Air France und Airbus wegen fahrlässiger Tötung verurteilt
Absturz von Flug AF 447

Air France und Airbus wegen fahrlässiger Tötung verurteilt

Vereiste Sonden und unvorbereitete Piloten: Im Berufungsprozess um den Absturz eines Air-France-Flugs von Rio de Janeiro nach Paris im Jahr 2009 mit 228 Toten haben die Richter die Airline und den Flugzeugbauer Airbus schuldig gesprochen. Wie das Pariser Gericht das Urteil begründet.

Landwirt durfte Landebahn nicht umpflügen
Nutzungsvereinbarung für Acker

Landwirt durfte Landebahn nicht umpflügen

Seit 1970 lief alles glatt zwischen dem Betreiber eines Sonderlandeplatzes und einem Landwirt, dessen Flurstück die Landebahn querte – bis er wortwörtlich Gräben aufriss. Er will gekündigt haben, doch die Vereinbarung seines Vaters hat noch Bestand.

Merlot ja, Kräuterschnaps nein
Fluggastentschädigung

Merlot ja, Kräuterschnaps nein

Was genau die FluggastVO meint, wenn sie verprellten Fluggästen "Erfrischungen" zugesteht, hat nun das AG Köln konkretisiert. Während Wein und Bier durchaus noch als Verpflegung gelten, liegt die Grenze bei Hochprozentigem.

Airline haftet für Flugverspätung
Warten auf verspätete Passagiere

Airline haftet für Flugverspätung

Eine Airline kann sich nicht auf einen außergewöhnlichen Umstand berufen, wenn eine eigene Entscheidung – etwa, auf verspätete Passagiere zu warten – die eigentliche Ursache dafür ist, dass sich ein Flug verspätet.

45 Minuten vor Abflug reicht
Trotz anderer Vorgabe in AGB der Airline

45 Minuten vor Abflug reicht

Die Fluggastrechte-VO regelt: Flugreisende müssen sich, falls keine Zeit angegeben wurde, spätestens 45 Minuten vor Abflug zur Abfertigung einfinden. Mit Hinweisen in ihren AGB können Luftfahrtunternehmen diese Frist nicht verlängern, stellt das LG Frankfurt a.M. klar.

Airline muss 15.000 Euro für Ersatztickets übernehmen
Flug aus dem Iran gestrichen

Airline muss 15.000 Euro für Ersatztickets übernehmen

Am Abflugtag erfahren Reisende, dass ihr Flug annulliert wurde. Laut Callcenter der Fluggesellschaft gibt es auch keinen Ersatzflug. Die Gestrandeten kümmerten sich selbst, die Kosten in Höhe von knapp 15.000 Euro muss die Airline jetzt erstatten.

Airline muss auch Vermittlerprovision erstatten
Nach Flugannullierung

Airline muss auch Vermittlerprovision erstatten

Bei annullierten Flügen müssen Airlines betroffenen Reisenden neben dem Ticketpreis auch von einem Vermittler erhobene Provisionen erstatten. Dass die Fluggesellschaft die genaue Höhe der Vermittlungsgebühr kennt, ist laut EuGH nicht erforderlich.

Bund lehnt Pflicht-Kontrolle beim Boarding ab - GdP dafür

Bund lehnt Pflicht-Kontrolle beim Boarding ab - GdP dafür

Während Frankreich und Spanien Ausweise beim Boarding kontrollieren, lehnt Deutschland das weiterhin ab. Warum die Gewerkschaft der Polizei das kritisiert.