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Asylbewerberleistungsgesetz

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Die Jura-Termine der 23. Kalenderwoche
Agenda

Die Jura-Termine der 23. Kalenderwoche

Sind „Bett, Brot, Seife“ genug für abgelehnte Asylbewerber? Über eine deutsche Regelung hierzu urteilt der EuGH. Wann Uber-Fahrer Fahrgäste aufnehmen dürfen, klärt der BGH. Umweltschützer haben Bedenken gegen den Abriss des AKW Biblis.

BVerfG sieht Existenzminimum trotz Kürzungen gewahrt
Grundleistungen für Asylbewerber

BVerfG sieht Existenzminimum trotz Kürzungen gewahrt

1.096 Euro gab es 2018 für eine Alleinerziehende aus Eritrea und ihr Kind. Während das LSG Niedersachsen-Bremen den Satz für Asylbewerber, die außerhalb von Aufnahmeeinrichtungen leben, für nicht mit dem Grundgesetz vereinbar hielt, sieht das BVerfG das im Wesentlichen anders.

Einreise wegen Metastasen war Pflichtverletzung
Leistungskürzung für Asylbewerberin

Einreise wegen Metastasen war Pflichtverletzung

In der Hoffnung auf eine bessere Behandlung ihres gestreuten Brustkrebses ließ sich eine Armenierin nach Deutschland schleusen. Die für die Behandlung notwendigen Sozialleistungen wurden nun gekürzt: Der Kampf um ihr Leben ist kein Argument. 

Bald kein Bürgergeld mehr für Ukraine-Geflüchtete
Gesetzentwurf

Bald kein Bürgergeld mehr für Ukraine-Geflüchtete

Trotz viel Kritik gibt die Bundesregierung grünes Licht: Neu ankommende Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sollen vom Bürgergeld zu Asylbewerberleistungen wechseln. Die Änderung stößt auf Skepsis.

Endlich zurück zur Ordnung?
Neues europäisches Asylsystem

Endlich zurück zur Ordnung?

Grenzkontrollen, Zurückweisungen – die "Migrationswende" der Bundesregierung sorgte für hitzige Debatten, während alle eine europäische Lösung beschworen. Nun befasst sich der Bundestag erstmals mit eben jener – doch die Flüchtlingszahlen wird man auch so kaum begrenzen, meint Constanze Janda.

"Bett, Brot, Seife" statt "Bed and Breakfast"?
Leistungen für Asylbewerber

"Bett, Brot, Seife" statt "Bed and Breakfast"?

Die von der Bundesregierung versprochene Migrationswende setzt auf Abschreckung. Dazu will man abgelehnten Asylbewerbern die Leistungen auf ein Minimum kürzen. Wie praktisch, dass der EuGH gerade über eine Vorlage des BSG zu eben jenem Minimum verhandelt. Winfried Kluth erklärt die Hintergründe.

Mitgliedstaaten müssen Grundbedürfnisse von Asylbewerbern decken

Mitgliedstaaten müssen Grundbedürfnisse von Asylbewerbern decken

EU-Staaten können sich nicht auf einen plötzlichen Zustrom von Geflüchteten berufen, um Asylbewerber nicht menschenwürdig unterzubringen und zu versorgen. Ein Verstoß kann Schadensersatzansprüche begründen, urteilt der EuGH; womöglich auch gegen deutsche Behörden.

Asylbewerber erhält vorläufig weiter Leistungen
Dublin-III-Fälle

Asylbewerber erhält vorläufig weiter Leistungen

Eine Regelung im AsylbLG sieht einen Leistungsausschluss für Asylbewerber in "Dublin-III-Fällen" vor. Das LSG Niedersachsen-Bremen hat auf einen Eilantrag eines Afghanen entschieden, dass ein Leistungsausschluss aufgrund verfassungs- und europarechtlicher Vorgaben vorläufig nicht zum Tragen kommt.

Flüchtlingsstatus in anderen EU-Staaten ist umfassend zu berücksichtigen
Asyl

Flüchtlingsstatus in anderen EU-Staaten ist umfassend zu berücksichtigen

War eine Person in einem anderen EU-Staat als Flüchtling anerkannt, hatte das für ein Asylverfahren in Deutschland bisher nur Indiz-Wirkung. Das reicht dem BVerwG nach Rückfrage beim EuGH nicht mehr: Behörde und VG müssen beim Mitgliedstaat nachfragen und die Antwort umfassend berücksichtigen.