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Amtshaftung

Mehr Artikel zu diesem Tag

Stadt haftet nicht für "Allerweltsstolperstelle"
Unebenheit in der Fußgängerzone

Stadt haftet nicht für "Allerweltsstolperstelle"

Einen Bruch und zwei Prellungen zog sich eine Frau zu, als sie in der Innenstadt über eine 3 Zentimeter hohe Unebenheit stolperte. Laut dem LG Stuttgart hafte tdie Stadt dafür nicht: Fußgänger müssten auch selbst schauen, wo sie hinlaufen.

Mit Ü30 zu alt für das Staatsexamen?
Kein Schadensersatz trotz Rückenschmerzen

Mit Ü30 zu alt für das Staatsexamen?

Eine Examenskandidatin forderte Schadensersatz, weil sie im Staatsexamen unter Rückenschmerzen litt, sich altersbedingt langsamer erhole als Mitprüflinge. Sie sei durchgefallen, weil man darauf keine Rücksicht genommen habe. Das LG Stuttgart winkte ab.

Gastronom wird für Durchsuchung nicht entschädigt
Verdacht des Versicherungsbetrugs

Gastronom wird für Durchsuchung nicht entschädigt

Weil die Staatsanwaltschaft einen Versicherungsbetrug vermutete, ließ sie die Geschäfts- und Privaträume eines Mannes durchsuchen, bei dem eingebrochen worden war. Obwohl sich der Verdacht später als falsch erwies, geht der Gastronom vor Gericht leer aus.

Gemeinde muss für geplatzte Reise aufkommen
Pass zur Fahndung ausgeschrieben

Gemeinde muss für geplatzte Reise aufkommen

Ein Mann findet seinen verloren gemeldeten Reisepass noch am selben Tag wieder und informiert die Gemeinde. Doch die versäumt es, die Fahndungsausschreibung löschen zu lassen – deswegen endet eine Reise des Mannes nach Neuseeland schon in Melbourne. Der BGH spricht ihm nun den vollen Reisepreis zu.

Amtspflicht durch unklare Regelung zu gemeindlichem Vorkaufsrecht verletzt
Notarhaftung

Amtspflicht durch unklare Regelung zu gemeindlichem Vorkaufsrecht verletzt

Eine Regelung zum gemeindlichen Vorkaufsrecht in einem Grundstückskaufvertrag bestimmte die Rechtsfolgen für den Fall, dass die Stadt "ein ihr zustehendes gesetzliches Vorkaufsrecht ausübt". Der BGH beanstandet die Formulierung als unklar und sieht Amtspflichten des Notars verletzt.

Airlines können Staat haftbar machen
Gestörte Flugsicherung

Airlines können Staat haftbar machen

Wegen Störungen bei der staatlichen Flugsicherung musste eine Airline Flüge streichen. Ihr entstand ein wirtschaftlicher Schaden. Muss der Staat diesen ersetzen? Die EU-Flugsicherungsvorschriften jedenfalls sprechen dafür, sagt der EuGH.

Freispruch im Fall Hanna – Staatsanwaltschaft prüft Gründe

Freispruch im Fall Hanna – Staatsanwaltschaft prüft Gründe

Erst wurde ein 23-jähriger für den Mord an Hanna wegen Mordes verurteilt, dann wieder freigesprochen. Wegen Fehlern bei den Ermittlungen steht die Staatsanwaltschaft Traunstein scharf in der Kritik.

Gemeinde muss nicht haften
Beim Aussteigen in Schlagloch getreten

Gemeinde muss nicht haften

Ein Autofahrer trat auf dem Weg zu einem Dönerimbiss beim Aussteigen aus seinem Auto in ein 6 cm tiefes, wassergefülltes Schlagloch und knickte um. Haften muss die Gemeinde dafür laut LG Flensburg aber nicht.

Damals, im Ferienlager …
"Feuer, Wasser, Blitz"

Damals, im Ferienlager …

Wer haftet, wenn bei der Ferienfreizeit etwas schiefläuft? Das OLG Frankfurt a.M. entschied: Eine Gemeinde kann für Verletzungen haften – selbst wenn die Betreuerinnen und Betreuer eine Warnung ausgesprochen haben. Ein Junge hatte sich bei einem Bewegungsspiel mit einem Stock am Auge verletzt.

Ärzte haften nicht für etwaige Corona-Impfschäden
Hoheitliche Funktion

Ärzte haften nicht für etwaige Corona-Impfschäden

Vor fast vier Jahren wird einem Mann nach einer Corona-Impfung eine Herzerkrankung diagnostiziert. Er verklagt seine Ärztin auf Schmerzensgeld. Aber müsste die überhaupt haften? Der BGH verneint das.