Schiedsgericht weist Chinas Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer ab

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Schiedsgericht weist Chinas Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer ab. beck-aktuell, 12.07.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/173256)
China hat keine Hoheitsansprüche auf Inseln im Südchinesischen Meer. Das entschied das ständige Schiedsgericht in Den Haag am 12.07.2016. Der Konflikt um die Kontrolle in dem Gebiet hat die Spannungen in der Region verschärft und auch das Verhältnis Chinas zu den USA belastet.
Richter gaben Philippinen überwiegend Recht
Es ist das erste internationale Urteil in dem Streitfall. Die fünf internationalen Richter gaben den Philippinen, die den Fall vorgebracht hatten, zum großen Teil Recht. China beansprucht mehr als 80% des rohstoffreichen Gebietes. Dagegen protestieren fünf Anrainerstaaten. Einer von ihnen, die Philippinen, brachte den Fall vor den internationalen Schiedshof in Den Haag.
Chinesen wollen Urteil ignorieren
Das Schiedsgericht hat nicht darüber entschieden, wem die Riffe und Atolle gehören. Es ging darum, ob von den Formationen überhaupt ein Hoheitsanspruch ausgehen kann, weil sie als Inseln anerkannt werden können. Manila bestreitet dies. China erkennt die Zuständigkeit des Schiedsgerichts nicht an und kündigte an das Urteil zu ignorieren.
- Redaktion beck-aktuell
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Schiedsgericht weist Chinas Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer ab. beck-aktuell, 12.07.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/173256)



