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Schiedsgerichte

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Ruanda will 100 Millionen Pfund von London
Geplatzter Asyl-Deal

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Die britische Regierung wollte irregulär Eingereiste nach Ruanda ausfliegen, hatte den umstrittenen Deal später aber gekündigt. Er war teuer und brachte nichts. Doch das Drama ist nicht vorbei, Ruanda will Geld sehen. In Den Haag hat nun das Schiedsverfahren begonnen.

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Nach Skandalfinale

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Das skandalöse Ende des Afrika Cups sorgte für Entrüstung, horrende Geldstrafen – und nimmt Monate später eine überraschende Wendung am grünen Tisch. Die entthronten Senegalesen kündigen Einspruch an.

VAE-Staatsfonds soll 700 Millionen Euro bekommen
Signa-Pleite

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Der tiefe Fall des Investors René Benko hat ein immenses juristisches Nachspiel. Ein Schiedsgericht sprach einem Gläubiger-Fonds nun eine hohe Summe zu. Damit rückt eine Stiftung in den Fokus.

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Justizstandort Deutschland stärken

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Flexible Formvorgaben, elektronische Schiedssprüche, Verhandlungen auf Englisch: Das deutsche Schiedsverfahrensrecht soll transparenter, moderner und technologieoffener werden. Ein Überblick über die geplanten Neuerungen.

Befangen im Lkw-Maut-Verfahren
Vom Rechtsanwalt zum Richter

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Auch Jahre später kann eine frühere anwaltliche Tätigkeit nachwirken: Das KG erklärte einen Richter wegen Besorgnis der Befangenheit für abgelehnt, weil er in einem früheren Schiedsverfahren eine Partei anwaltlich vertreten hatte – und dieses Verfahren eng mit dem aktuellen Streit verknüpft war.

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Der Deutsche Bauernkrieg gilt als eine der größten sozialen Erhebungen im 16. Jahrhundert. Dieses Jahr jährt er sich zum 500. Mal. Ausstellungen und Gedenkveranstaltungen erinnern an die Ereignisse, die sich vor allem gegen soziale und wirtschaftliche Missstände wendeten. Dass sie auch rechtlich überaus interessant sind, weiß der Frankfurter Rechtshistoriker Prof. Dr. David von Mayenburg, der seit Langem zu juristischen Implikationen dieses Aufstands forscht; im September sind seine „Rechtsgeschichten des Bauernkriegs“ erschienen. Wir haben nachgefragt.

Russland muss Yukos-Aktionären 50 Milliarden zahlen

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Russland hatte den Ölkonzern Yukos aus politischen Gründen zerschlagen. Die Aktionäre gingen leer aus. Doch sie haben Anrecht auf Schadensersatz, entschied der Hohe Rat der Niederlande.

Verfassungsbeschwerden unzulässig
Schiedsklauseln in Investitionsschutzverträgen

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Das BVerfG hat zwei Verfassungsbeschwerden gegen BGH-Beschlüsse zur Frage der Wirksamkeit von Schiedsklauseln in Investitionsschutzverträgen für unzulässig erachtet. Der BGH hatte unter anderem die Unzulässigkeit eines Intra-EU-ICSID-Schiedsverfahren auf Grundlage des Energiecharta-Vertrags festgestellt.

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Als Folge der geplatzten Pkw-Maut musste der Bund bereits 243 Millionen Euro Schadensersatz an die eigentlich vorgesehenen Betreiber zahlen. Die erhalten nun noch einmal einen Nachschlag.

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Der Geduldsfaden wird dünner

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Der Sportgerichtshof steht schon länger unter Druck und wird sich nach der jüngsten Kritik aus Luxemburg verändern müssen. Das hilft womöglich den Athleten, könnte aber dazu führen, dass das System der internationalen Sportgerichtsbarkeit zersplittert, fürchtet Walther Michl.