AG Minden stellt Verfahren um Tod von Junior Malanda gegen Geldauflage ein

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AG Minden stellt Verfahren um Tod von Junior Malanda gegen Geldauflage ein. beck-aktuell, 04.07.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/173681)
Im Prozess um den Unfalltod des belgischen Fußballers Junior Malanda hat das Amtsgericht Minden das Verfahren gegen den Fahrer des Wagens gegen eine Geldauflage von 4.000 Euro eingestellt. Der 21-Jährige hatte am Steuer des Autos gesessen, das im Januar 2015 auf der Autobahn von der Fahrbahn abgekommen war. Malanda war den Ermittlungen zufolge aus dem Wagen geschleudert worden.
Freund fuhr auf regennasser Straße zu schnell
Der Angeklagte, der ein Freund Malandas war und in der 2. Liga in Portugal sein Geld verdient, gab am 04.07.2016 vor Gericht zu, auf regennasser Straße zu schnell gefahren zu sein. Ein Gutachten hatte das bestätigt, allerdings den Vorwurf des Rasens auf der Autobahn verneint. Die Fußballer waren von Belgien aus auf dem Weg zum Flughafen in Braunschweig. Von dort sollte Malanda mit der Bundesliga-Mannschaft des VfL Wolfsburg ins Trainingslager nach Südafrika fliegen.
Selbst Eltern Malandas wollten keine Strafe für Angeklagten
Die Eltern Malandas hatten den 21-jährigen ins Gericht begleitet. Für das Gericht war auch ausschlaggebend, dass sie sich keine Bestrafung für den besten Freund ihres Sohnes gewünscht hatten. Nach Ansicht von Gericht und Staatsanwaltschaft ist der 21-jährige wegen des Todes seines Freundes bereits genug bestraft.
- Redaktion beck-aktuell
- dpa
- AG Minden
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AG Minden stellt Verfahren um Tod von Junior Malanda gegen Geldauflage ein. beck-aktuell, 04.07.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/173681)



