EU-Parlament verlangt Ausgleich für geschädigte EU-Länder

Zitiervorschlag
EU-Parlament verlangt Ausgleich für geschädigte EU-Länder. beck-aktuell, 21.01.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/182026)
Stellt die Europäische Kommission fest, dass ein Unternehmen Beträge aus unerlaubten staatlichen Beihilfen steuerlicher Art zurückzahlen muss, so sollen diese Geldmittel den Mitgliedstaaten, die dadurch geschädigt wurden, zugutekommen, und nicht dem EU-Land, das diese Beihilfen gewährt hat, wie es derzeit der Fall ist. So verlangen es die Abgeordneten des Europäischen Parlaments in einer am 19.01.2016 verabschiedeten Entschließung.
Antwort auf Jahresbericht über EU-Wettbewerbspolitik
Die Entschließung ist die Antwort auf den Jahresbericht über die EU-Wettbewerbspolitik der EU-Kommission, enthält allgemeine Empfehlungen zur Verbesserung des Wettbewerbs und kritisiert bestimmte Praktiken der Unternehmensbesteuerung und die staatliche Stützung von Banken im Zuge der Finanzkrise. "Die Globalisierung und digitale Wirtschaft benötigen neue Vorschriften für faire Besteuerung, marktbeherrschende Stellungen, europäische Interventionsmöglichkeiten und internationale Zusammenarbeit. Die Kommission ist hier stärker herausgefordert als in der Vergangenheit. Das Europäische Parlament besteht darauf, in diesen Bereichen aktiv eingebunden zu sein", so Berichterstatter Werner Langen.
- Redaktion beck-aktuell
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EU-Parlament verlangt Ausgleich für geschädigte EU-Länder. beck-aktuell, 21.01.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/182026)



