Hendricks will Ländern bei Wohnungsbau-Förderung entgegenkommen

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Hendricks will Ländern bei Wohnungsbau-Förderung entgegenkommen. beck-aktuell, 06.06.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/175106)
Trotz Differenzen in der Koalition setzt Bundesbauministerin Barbara Hendricks auf eine Einigung im Streit über Steueranreize zur Ankurbelung des Mietwohnungsbaus. Die SPD-Politikerin will den Ländern entgegenkommen, wie sie der Deutschen Presse-Agentur sagte. "Ich kann mir gut vorstellen, dass wir entsprechend der Linie der Länder die Fördergrenzen senken."
Bundesregierung plant Sonderabschreibung für Privatinvestoren
Die Bundesregierung will mit einer Sonderabschreibung über drei Jahre Privatinvestoren für den Mietwohnungsbau in angespannten Regionen gewinnen. Ziel ist es, vor allem Mietwohnungen im unteren und mittleren Preissegment zu bauen. Daher soll bei der Förderung eine Obergrenze gesetzt werden. Nach dem Regierungsentwurf können Investoren je Quadratmeter bis zu 2.000 Euro Baukosten geltend machen. Übersteigen die Kosten 3.000 Euro, gibt es keine Förderung.
Länder wollen Fördergrenzen herabsetzen
Der Bundesrat schlug eine Kappungsgrenze von 2.600 Euro vor. Die förderfähige Bemessungsgrundlage sollte auf einen Höchstbetrag von 1.800 Euro je Quadratmeter Wohnfläche begrenzt werden. Union und SPD im Bundestag konnten sich bisher nicht einigen. Hendricks hofft auf eine Einigung der Bundestagsfraktionen von Union und SPD. "Wir wollen auf jeden Fall vermeiden, dass Luxuswohnungen gefördert werden", sagte Hendricks. Da es um ein Steuergesetz gehe, sei die Zustimmung der Länder nötig.
- Redaktion beck-aktuell
- dpa
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Hendricks will Ländern bei Wohnungsbau-Förderung entgegenkommen. beck-aktuell, 06.06.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/175106)



