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Gabriel begrüßt Reform des Investmentsteuerrechts

Carl von Ossietzky

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel (SPD), begrüßt die am 24.02.2016 vom Kabinett beschlossene Reform des Investmentsteuerrechts, die keine Besteuerung von Veräußerungsgewinnen aus Streubesitz vorsieht. "Start-ups“ bräuchten geeignete Rahmenbedingungen, um zu wachsen. Es sei ein wichtiges Anliegen, den Wagniskapitalstandort Deutschland zu stärken und die Finanzierung von jungen innovativen Unternehmen nicht zu belasten, betonte er.

Wagniskapitalmarkt im Verhältnis zur deutschen Wirtschaftskraft zu klein

Trotz der internationalen Aufmerksamkeit für die deutsche Start-up-Szene sei der deutsche Wagniskapitalmarkt im internationalen Vergleich und im Verhältnis zur deutschen Wirtschaftskraft zu klein. In anderen Ländern (USA, Großbritannien, Israel) werde ein Vielfaches an Wagniskapital relativ zur Wirtschaftskraft investiert. Die Bundesregierung habe sich daher zum Ziel gesetzt, die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen für Wagniskapital zu verbessern und Deutschland für Wagniskapital attraktiver zu machen.