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Abgeltungsteuer

Mehr Artikel zu diesem Tag

Luxusgut-Verkauf kann steuerfrei sein
Ausnahme von der Spekulationssteuer

Luxusgut-Verkauf kann steuerfrei sein

Die Spekulationssteuer soll verhindern, dass Wohlhabende mit kurzfristigem An- und Verkauf von Immobilien oder anderem Besitz steuerfrei Geld scheffeln. Doch das gilt nicht für alle Luxusgüter, wie der BFH nun festgestellt hat.

Einkünfte unterliegen dem  persönlichen Steuersatz
Krypto-Lending

Einkünfte unterliegen dem  persönlichen Steuersatz

Wer seine Bitcoins anderen für einen bestimmten Zeitraum gegen eine fixe Gebühr als Darlehen zur Verfügung stellt, muss so erzielte Einkünfte mit seinem persönlichen Steuersatz versteuern. Die pauschale Abgeltungssteuer greift laut FG Köln nicht - zumindest noch nicht.

Neues Steuersparmodell?

Neues Steuersparmodell?

Der Koalitionsvertrag hat sich vorgenommen: „Wir machen die Mitgliedschaft in Gewerkschaften durch steuerliche Anreize für Mitglieder attraktiver.“ Das ist bereits ausführlich in der Vergangenheit diskutiert worden. Doch man sollte vorsichtig sein. Richtig ist: Tarifverträge sind wichtig, sie haben staatsentlastende Funktion. Denn wo die Tarifpartner eine Lösung gefunden haben, da braucht es kein Gesetz. Gleichzeitig gilt: Wo ein Vertrag fehlt, kann es sein, dass der Staat eingreifen muss. So haben weiße Flecken in der Tariflandschaft zum Mindestlohngesetz geführt.

FG muss Sicherungsübereignung von Aktien neu prüfen
Missbräuchliche Steuergestaltung

FG muss Sicherungsübereignung von Aktien neu prüfen

Das Finanzamt wollte Dividenden aus zur Sicherheit übereigneten Aktien auf den Gewinn der Sicherungsnehmerin anrechnen, um Gestaltungsmissbrauch entgegenzuwirken. Steuerlich sind diese Aktien dem Erwerber zuzuordnen, hat nun aber der BFH klargestellt und das FG korrigiert.

Brorhilker attackiert Sparkassen und Politik
Cum-Cum-Deals

Brorhilker attackiert Sparkassen und Politik

Sie gelten als großer Bruder von Cum-Ex, sind aber kaum aufgeklärt: Cum-Cum-Deals kosteten den Staat gut 28 Milliarden Euro. Auch Sparkassen bereicherten sich, meint Ex-Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker.

Die Woche im Recht, Folge 41
Gerechtigkeit & Loseblatt

Die Woche im Recht, Folge 41

Die Migrationsdebatte in Deutschland wird immer absurder, nicht nur im Kanzler-Duell. Um Robert Habecks Vorschlag, Sozialabgaben auf Kapitalerträge zu erheben, sprechen wir mit Constanze Janda. Und das BAG entscheidet, ob man nach einer Kündigung erst mal chillen darf.

Kein pauschaler Holding-Abschlag
Schenkungsteuer

Kein pauschaler Holding-Abschlag

Bei der Bewertung eines nicht börsennotierten Anteils an einer Kapitalgesellschaft für Zwecke der Schenkungsteuer kann kein pauschaler Holdingabschlag abgezogen werden, der nicht auf der konkreten Beschaffenheit des Wirtschaftsguts beruht. Das hält der BFH fest.

Finanzamt darf angerechnete Kapitalertragsteuer korrigieren
Cum/Ex

Finanzamt darf angerechnete Kapitalertragsteuer korrigieren

Die Kapitalertragsteuer ist bei Cum/Ex-Geschäften nur dann anrechnungsfähig, wenn sie tatsächlich einbehalten wurde. Ist dies nicht mehr nachweisbar, darf das Finanzamt laut FG Hessen eine bereits ergangene Anrechnungsverfügung ändern und zu viel erstattete Steuerbeträge zurückfordern.

Die Termine der 45. Kalenderwoche

Die Termine der 45. Kalenderwoche

Der "Widerrufsjoker" diente vielen Bankkunden als willkommener Trick, aus teuren Kreditverträgen auszusteigen, weil sie lange zuvor nicht korrekt über ihre Rechte belehrt worden waren. Der BFH muss klären, ob davon auch die Finanzämter profitieren. Ein fleißiger Teilzeitlehrer beschäftigt mit seinem Wunsch nach einer höheren Pension das BVerwG. Dort kämpft auch ein wegen sexueller Übergriffe degradierter Bundesbeamter gegen seine Herabstufung. Und der Gesetzgeber ist aktiv: Der Bundestag und die Justizminister tagen.

GmbH-Gesellschafter kann insolvenzbedingten Darlehensausfall bei Kapitaleinkünften als Verlust geltend machen

GmbH-Gesellschafter kann insolvenzbedingten Darlehensausfall bei Kapitaleinkünften als Verlust geltend machen

Hat ein GmbH-Gesellschafter dem Unternehmen ein "krisenbedingtes" Darlehen gegeben und fällt dieses wegen Insolvenz aus, kann er den Verlust nach § 20 EStG beanspruchen. Laut FG Düsseldorf muss er nicht einen Auflösungsverlust wegen nachträglicher Anschaffungskosten nach § 17 EStG geltend machen.