Honda zahlt 25 Millionen Dollar wegen Diskriminierung von Minderheiten bei Autofinanzierung

Zitiervorschlag
Honda zahlt 25 Millionen Dollar wegen Diskriminierung von Minderheiten bei Autofinanzierung. beck-aktuell, 16.07.2015 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/190721)
Eine US-Tochter des japanischen Fahrzeugherstellers Honda muss 25 Millionen Dollar (23 Millionen Euro) zahlen, weil Afroamerikaner, Latinos und Asiaten bei der Autofinanzierung durch höhere Zinsen diskriminiert wurden. Das Unternehmen hat am 14.07.2015 einen entsprechenden Vergleich mit den US-Behörden akzeptiert.
Afroamerikaner, Latinos und Asiaten mussten höhere Zinsen für Autokredite zahlen
Afroamerikaner, Latinos und Asiaten sollen systematisch benachteiligt worden sein. Der Mitteilung des Justizministeriums zufolge sollen Kunden mit afroamerikanischer Abstammung bei der Honda Finance Corporation im Schnitt 250 Dollar mehr an Zinsen für Autokredite bezahlt haben als weiße Käufer. Bei hispanisch- und asiatischstämmmigen Kunden hätten die Tarife 200 und 150 Dollar mehr betragen. 24 von den 25 Millionen Dollar, die Honda nun zahlt, fließen in einen Entschädigungsfonds. Das verbleibende Geld soll in ein Programm zur Finanzberatung für Minderheiten gesteckt werden. Honda habe inzwischen ein neues System zur fairen Kalkulation von Finanzierungstarifen eingeführt.
- Redaktion beck-aktuell
- dpa
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Honda zahlt 25 Millionen Dollar wegen Diskriminierung von Minderheiten bei Autofinanzierung. beck-aktuell, 16.07.2015 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/190721)



