Burundi kündigt Zusammenarbeit mit Internationalem Strafgerichtshof auf
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Zitiervorschlag
Burundi kündigt Zusammenarbeit mit Internationalem Strafgerichtshof auf. beck-aktuell, 13.10.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/169011)
Das Parlament in Burundi hat am 12.10.2016 mit großer Mehrheit für einen Austritt aus dem Rom-Statut des Internationalen Strafgerichtshofs gestimmt. Burundi werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Der IStGH hatte im April 2016 Vorermittlungen gegen das Land eingeleitet.
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Streben Nkurunzizas nach dritter Amtszeit löst Krise aus
Das ostafrikanische Land steckt seit Mitte 2015 in einer tiefen politischen Krise. Auslöser war das Bestreben von Präsident Pierre Nkurunziza, sich trotz einer gesetzlichen Begrenzung ein drittes Mandat zu sichern. In Burundi war erst 2005 ein Bürgerkrieg zwischen der Hutu-Bevölkerungsmehrheit und der Tutsi-Minderheit mit schätzungsweise 300.000 Toten zu Ende gegangen.
Burundi kündigt Zusammenarbeit mit Internationalem Strafgerichtshof auf. beck-aktuell, 13.10.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/169011)