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Whistleblowing

Mehr Artikel zu diesem Tag

Krankenkassen dürfen ihre Quellen schützen
Sozialleistungsmissbrauch

Krankenkassen dürfen ihre Quellen schützen

Krankenkassen dürfen Hinweisgeber bei Verdacht auf Sozialleistungsmissbrauch grundsätzlich anonym halten. Einen Anspruch auf Offenlegung bejaht das LSG Niedersachsen-Bremen nur bei klaren Hinweisen auf eine bewusste Falschbeschuldigung.

Chefjustiziar verliert seinen Job
Whistleblower-Hinweis ignoriert

Chefjustiziar verliert seinen Job

Nach einem Whistleblower-Hinweis ließ ein General Counsel zentrale Kontroll‑ und Überwachungspflichten schleifen. Für eine fristlose Trennung reicht das nicht, doch die ordentliche Kündigung hielt vor dem ArbG Offenbach. Auch weil, wer viel verdiene, auch viel Verantwortung trage. 

Nazi-Sympathisant? Trump-Kandidat für US-Aufsichtsbehörde zieht zurück

Nazi-Sympathisant? Trump-Kandidat für US-Aufsichtsbehörde zieht zurück

Der wegen angeblicher Sympathien für Nazi-Ideologie in die Kritik geratene Kandidat für die Führung einer unabhängigen US-Bundesbehörde zum Schutz von Whistleblowern, Paul Ingrassa, soll das Spitzenamt nun doch nicht übernehmen.

Ob intern oder extern, der Betriebsrat darf mitbestimmen
Hinweisgeberstelle

Ob intern oder extern, der Betriebsrat darf mitbestimmen

Die Auslagerung einer internen Meldestelle nach dem Hinweisgeberschutzgesetz an eine externe Rechtsanwaltskanzlei ist mitbestimmungspflichtig. Das hat das LAG Schleswig-Holstein entschieden: Ansonsten entstehe eine ungewollte "Schutzlücke" bei der Mitbestimmung.

US-Richter hält Zerschlagung der Entwicklungsbehörde USAID für verfassungswidrig

US-Richter hält Zerschlagung der Entwicklungsbehörde USAID für verfassungswidrig

Die US-Behörde für Entwicklungshilfe war auf Betreiben von Elon Musks Spargremium DOGE weitgehend aufgelöst worden. Nun hat ein Bundesrichter verfügt, dass die Schließung nicht weiter vorangetrieben werden darf. Die Behörde unterstehe dem Kongress, nicht der Regierung.

Die Termine der 10. Kalenderwoche

Die Termine der 10. Kalenderwoche

Hat Deutschland Whistleblower zu spät geschützt? Der EuGH entscheidet über eine saftige Strafzahlung gegen Deutschland, die die Brüsseler Kommission beantragt hat. Auch über die Unabhängigkeit von Richtern in Polen urteilen deren Luxemburger Kollegen; ebenso über Fluggastrechte. Wann die Maklerkosten beim Verkauf einer Immobilie zur Hälfte geteilt werden müssen, klärt der BGH. Und: Narren feiern zum Ausklang der Karnevalszeit.

Als Whistleblower gekündigt? Arbeitnehmer ist beweispflichtig

Als Whistleblower gekündigt? Arbeitnehmer ist beweispflichtig

Ein Jurist berief sich darauf, dass ihm in der Probezeit gekündigt worden sei, weil er Hinweise auf Rechtsverstöße bei seinem Arbeitgeber gegeben habe. Genau das muss er aber auch beweisen können, so das LAG Niedersachsen. Gelingt das nicht, geht die Kündigung durch.

Strafverfahren in der Schweiz eingestellt
Cum-Ex-Whistleblower

Strafverfahren in der Schweiz eingestellt

In Deutschland gefeiert, in der Schweiz verfolgt: Der Stuttgarter Anwalt und Cum-Ex-Whistleblower Eckart Seith stand wieder in Zürich vor Gericht - allerdings dieses Mal mit überraschendem Ausgang.

Wirecard-Prozess muss ohne Whistleblower auskommen

Wirecard-Prozess muss ohne Whistleblower auskommen

Im Wirecard-Prozess wird der Whistleblower als Zeuge fehlen, dessen Informationen maßgeblich zum Kollaps des Dax-Konzerns im Sommer 2020 beitrugen. Der Singapurer Rechtsanwalt habe sehr kurzfristig sein Erscheinen abgesagt, teilte das LG München I mit.

Über Luxemburg nur der blaue Himmel?
Belästigungs-Vorwürfe am EuGH

Über Luxemburg nur der blaue Himmel?

Ein Richter am EuGH soll Jurastudentinnen belästigt haben, offenbar nicht zum ersten Mal. Der Gerichtshof hat den Fall selbst untersucht – ohne Ergebnis. Einem neuen Ethik-Gremium für EU-Institutionen will der EuGH sich nicht anschließen. Er begründet das auch mit der Unabhängigkeit der Justiz.