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Videoüberwachung

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Keine Videoverhandlung für Unterbevollmächtigte

Keine Videoverhandlung für Unterbevollmächtigte

Ein unterbevollmächtigter Rechtsanwalt darf nicht per Video nach § 128a ZPO an einer mündlichen Verhandlung teilnehmen. Für einen Unterbevollmächtigten, der nicht am Ort des Gerichts sitzt, zeigt das LG Frankfurt a.M. wenig Verständnis.

Video als Beweismittel zugelassen
Tesla-Kamera nimmt Unfall auf

Video als Beweismittel zugelassen

Ein Video aus der Rundumkamera eines geparkten Tesla durfte zur Aufklärung eines Verkehrsunfalls verwertet werden. Das LG Frankenthal stellte auf das Beweisinteresse ab – und bewertete es höher als das Datenschutzinteresse des Unfallgegners.

Verkehrsbetrieb muss Fahrgäste unmittelbar aufklären
Fahrscheinkontrolle mit Bodycams

Verkehrsbetrieb muss Fahrgäste unmittelbar aufklären

Setzt ein Verkehrsbetrieb bei der Fahrscheinkontrolle Bodycams ein, muss er den betroffenen Fahrgästen unmittelbar bestimmte Informationen dazu geben, etwa, zu welchem Zweck die Aufnahme erfolgt. Das stellt der EuGH auf eine Vorlage aus Schweden klar.

Berlin verschärft Polizeigesetz
Kameras und KI-Einsatz

Berlin verschärft Polizeigesetz

Längere Speicherung von Videos, Kameras an öffentlichen Plätzen und KI-Einsatz: die Polizei hat in der Hauptstadt nun mehr Rechte. Grüne und Linke fürchten einen "Überwachungsstaat".

Grüne fordern Bodycam-Einsatz bei Polizei auf Bürgerwunsch

Grüne fordern Bodycam-Einsatz bei Polizei auf Bürgerwunsch

Die Grünen fordern, dass Bürger bei Kontrollen verlangen können, dass Bundespolizisten ihre Bodycams anschalten. Dabei geht es auch um Anti-Rassismus.

15.000 Euro Entschädigung
22 Monate Dauer-Videoüberwachung durch Arbeitgeber

15.000 Euro Entschädigung

Das LAG Hamm hat einem ehemaligen Mitarbeiter eines Stahlverarbeitungsbetriebs 15.000 Euro zugesprochen, weil er trotz ausdrücklichen Widerspruchs fast zwei Jahre lang nahezu lückenlos von 34 HD-Kameras überwacht wurde. Die Richter sahen darin einen schweren Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht.

Zweifel an Beschlagnahme eines Smartphones
Nach Video-Duell mit Polizei

Zweifel an Beschlagnahme eines Smartphones

Bei einer Verkehrskontrolle filmen sich ein Polizist über seine Bodycam und die kontrollierte Person per Handy gegenseitig. Die Polizei vermutet eine strafbare Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes und beschlagnahmt das Smartphone. Ist das rechtens? Das BVerfG hat Zweifel.

Bei Prostitutionsverdacht erst mal dichtmachen!
Massagen der besonderen Art

Bei Prostitutionsverdacht erst mal dichtmachen!

In einem Massagesalon wurde ausweislich zahlreicher Google-Rezensionen Prostitution ausgeübt. Die Behörde machte nicht nur den einen Salon dicht, sondern auch gleich alle anderen, die der Betreiber führte. Zu Recht, wie das VG Köln nun entschied.

S-Bahn-Fahrer hat keinen Anspruch auf Kopie des Überwachungsvideos
Lächeln für die Kamera

S-Bahn-Fahrer hat keinen Anspruch auf Kopie des Überwachungsvideos

Die Grenzen des Auskunftsanspruchs nach Art. 15 DS-GVO hat ein Fahrgast der Berliner S-Bahn ausgetestet. Er verlangte eine Kopie des Videos von seiner Fahrt. Das OVG Berlin-Brandenburg schritt jedoch ein: Das Verkehrsunternehmen hatte Recht damit, den Film zu behalten.

Gericht verwehrt Anwalt Terminsverlegung
Brechdurchfall des Sohns

Gericht verwehrt Anwalt Terminsverlegung

Ein Anwalt beantragte eine Terminsverlegung "in letzter Minute": Sein Sohn habe einen Magen-Darm-Infekt, nur er könne ihn betreuen. Der BFH lehnte ab: Ihm fehlte der Nachweis, dass noch nicht einmal eine Videoverhandlung möglich gewesen wäre.