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Opferschutz

Mehr Artikel zu diesem Tag

Bundesrat stellt sich hinter Opfer digitaler Gewalt
Zeit für eine Gesetzesreform

Bundesrat stellt sich hinter Opfer digitaler Gewalt

Der Bundesrat hat sich solidarisch hinter die Opfer digitaler Gewalt gestellt und alle Formen sexualisierter Gewalt verurteilt. In einer Entschließung begrüßten die Länder die Absicht der Bundesregierung, ein digitales Gewaltschutzgesetz vorzulegen. Sie riefen dazu auf, dieses zügig zu verabschieden.

Regierung plant Ausbau
Psychosoziale Prozessbegleitung

Regierung plant Ausbau

Das Bundeskabinett hat ein Gesetzespaket beschlossen, mit dem Opfer von Straftaten künftig leichter professionelle Unterstützung im Strafverfahren erhalten sollen. Vorgesehen sind unter anderem niedrigere Zugangshürden und ein erweiterter Anspruch für Betroffene häuslicher Gewalt.

Hunde sollen Opfern von Sexualdelikten vor Gericht helfen
Streicheln statt Schweigen

Hunde sollen Opfern von Sexualdelikten vor Gericht helfen

Es sind Brückenbauer auf vier Pfoten: Wie ausgebildete "Vernehmungsbegleithunde" Opfer von sexualisierter Gewalt im Gerichtssaal unterstützen - und warum der Rechtsstaat davon profitieren kann.

"Konturlos" und ungerecht
BRAK-Stellungnahme zur psychosozialen Prozessbegleitung

"Konturlos" und ungerecht

Die BRAK lässt kaum ein gutes Haar am Referentenentwurf des Justizministeriums zur Stärkung der psychosozialen Prozessbegleitung. Die Anwälte fürchten prozessuale Fallstricke und eine ungerechte Bezahlung.

EU will Opfer von Straftaten künftig besser unterstützen

EU will Opfer von Straftaten künftig besser unterstützen

Die EU-Staaten und das Parlament sind sich einig: Opfern von Straftaten soll in Zukunft besser geholfen werden. Zu den geplanten Verbesserungen der Opferschutzrichtlinie gehören eine europaweite Hotline, Prozesskostenhilfe und schnellere Entschädigungszahlungen.

Opfer sollen im Strafprozess besser unterstützt werden
Häusliche Gewalt

Opfer sollen im Strafprozess besser unterstützt werden

Ein Gesetzentwurf sieht vor, dass die Opfer schwerer Straftaten im Strafverfahren besser als bisher unterstützt werden. Dazu will das Justizministerium die Regelungen für die psychosoziale Prozessbegleitung fortentwickeln. Besonders im Fokus: die Opfer häuslicher Gewalt.

Straftaten gegen Frauen nehmen zu
Lagebilder

Straftaten gegen Frauen nehmen zu

Straftaten gegen Frauen haben nach Lagebildern, die das Bundesinnen-, das Bundesfamilienministerium und das BKA für 2024 veröffentlicht haben, weiter zugenommen. Viele sind Opfer häuslicher Gewalt: Die erreichte demnach 2024 einen neuen Höchststand, wobei es sich überwiegend um Partnerschaftsgewalt handelte - meistens gegen Frauen. 

Elektronische Fußfessel für gewalttätige Ex-Partner kommt

Elektronische Fußfessel für gewalttätige Ex-Partner kommt

Künftig können Familiengerichte gegenüber gewalttätigen Ex-Partnern eine elektronische Aufenthaltsüberwachung anordnen. Das sieht der Gesetzentwurf zur sogenannten Fußfessel vor, den das Bundeskabinett beschlossen hat.

Niedersachsen startet psychosoziale Prozessbegleitung auch im Gewaltschutzverfahren
Modellprojekt

Niedersachsen startet psychosoziale Prozessbegleitung auch im Gewaltschutzverfahren

Betroffene häuslicher Gewalt sollen künftig auch in Gewaltschutzverfahren psychosoziale Prozessbegleitung erhalten. Ein Modellprojekt an zwei Amtsgerichten soll zeigen, wie sich das Angebot umsetzen lässt – und ob es bundesweit Schule machen könnte.

Im kriminellen Milieu ist man selber schuld
Keine Opferentschädigung trotz Schussverletzung

Im kriminellen Milieu ist man selber schuld

Wer als Angehöriger des kriminellen Milieus in eine Schlägerei gerät und dabei angeschossen wird, erhält keine staatliche Opferentschädigung. Es sei unbillig, öffentliche Mittel für die Folgen einer Gewalttat auszugeben, die aus den eigenen Kreisen heraus entstanden sei, so das LSG Sachsen-Anhalt.