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Kein Künstlername für MMA-Kämpfer
Kunstbegriff

Kein Künstlername für MMA-Kämpfer

Ein MMA-Kämpfer scheiterte damit, seinen Kampfnamen als Künstlernamen eintragen zu lassen. MMA-Wettkämpfe seien im Gegensatz zu Musik oder Malerei keine Kunst, so das VG Ansbach.

Der Griff nach fremden Noten
Sampling und Co. im internationalen Vergleich

Der Griff nach fremden Noten

Fremdreferenzen müssen kein Diebstahl sein, sondern sind Grundlage für Innovation und neue Musikformen, meint Sebastian Schunke. Umso wichtiger sei es, rechtliche Freiräume dafür zu lassen. Das Urheberrecht ringt indes noch mit seinem Umgang mit der Kunstform – in Deutschland wie in den USA.

"Metall auf Metall" (bald) auserzählt
Urheberrechts-Saga Pelham vs. Kraftwerk

"Metall auf Metall" (bald) auserzählt

Hat der Streit zwischen der Band Kraftwerk und dem Musiker Moses Pelham bald wirklich ein Ende? Ja, glauben Tobias Nasr und Clara Louisa Veelken. Für die Frage, wann Memes, Mashups und Co. Musiksequenzen anderer Künstler nutzen dürfen, halte die EuGH-Entscheidung aber wenig parat.

Auch Musik-Aggregator muss zahlen
Künstlersozialabgabe

Auch Musik-Aggregator muss zahlen

Ein Unternehmen vermittelt zwischengeschaltet künstlerische Werke an Streaming-Portale und will dafür keine Künstlersozialabgaben zahlen. Das LSG Berlin-Brandenburg findet: Auch Aggregatoren sind Teil der künstlerischen Verwertungskette – und damit abgabepflichtig im Sinne des KSVG.

Jüdische Frau verlangt Schmerzensgeld
Antisemitismus auf documenta

Jüdische Frau verlangt Schmerzensgeld

Nach dem Antisemitismusskandal auf der documenta fordert eine jüdische Frau Schmerzensgeld. Vor Gericht kam es zu keiner Einigung – wie geht es nun weiter?

Kreativ, aber nicht künstlerisch
Schaufensterdekoration beim Bestatter

Kreativ, aber nicht künstlerisch

Ein selbstständiger Schauwerbegestalter, der Schaufenster zu Werbezwecken dekoriert, fällt nicht unter das Künstlersozialversicherungsgesetz. Das SG Osnabrück hat entschieden, dass für entsprechende Aufträge keine Sozialabgabe zu zahlen ist – auch wenn die Tätigkeit kreative Elemente aufweise.

Zukunft preußischer Kunstschätze geklärt
Weimer

Zukunft preußischer Kunstschätze geklärt

Der Streit währte seit 1926 – fast 100 Jahre lang. Nun haben sich die Nachfahren des letzten deutschen Kaisers mit der öffentlichen Hand über Besitz und Eigentum an Tausenden Kunstschätzen geeinigt.

Gemeinfrei oder nicht?

Gemeinfrei oder nicht?

Immer zum Jahreswechsel läuft der Schutz der Werke derjenigen Urheberinnen und Urheber aus, die siebzig Jahre zuvor verstorben sind. Daher lohnt sich zu Neujahr ein Blick in den kunsthistorischen Kalender – heute also auf die im Jahr 1954 verstorbenen Kunstschaffenden.

Drohnenaufnahmen aus der Luft urheberrechtlich unzulässig
Panoramafreiheit greift nicht

Drohnenaufnahmen aus der Luft urheberrechtlich unzulässig

Luftaufnahmen von urheberrechtlich geschützten Objekten, zum Beispiel Kunstwerken, die mithilfe von Drohnen erstellt werden, fallen nicht unter die Panoramafreiheit. Sie sind daher urheberrechtlich unzulässig, wie der BGH entschieden hat.

26.000 Euro Schadensersatz
Künstler kopiert Werke Löwentrauts

26.000 Euro Schadensersatz

Er wollte nach eigenen Angaben lediglich üben – jetzt kostet das einen Künstler 26.000 Euro. Diese muss er als Schadensersatz an den international bekannten deutschen Maler Leon Löwentraut zahlen, dessen Bilder er kopiert hatte.