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Gesundheitsdaten

Mehr Artikel zu diesem Tag

Gesundheitsdatenschutz falsch verstanden
Präventionsangebote in der PKV

Gesundheitsdatenschutz falsch verstanden

Das BVerwG ist der Meinung, dass private Krankenversicherungen ihrer Kundschaft nicht ohne Zustimmung für sie passende Vorsorgeuntersuchungen anbieten dürften. Grund ist mal wieder der Datenschutz. Doch damit verkennt der Senat die Rolle der Versicherungen im Gesundheitssystem, meint Thomas Ritter.

Polizei-Anwärter darf am Bewerbungsverfahren teilnehmen
Trotz Gerinnungsstörung

Polizei-Anwärter darf am Bewerbungsverfahren teilnehmen

Wegen eines genetischen Defekts darf ein Bewerber für den Polizeidienst nicht vom Bewerbungsverfahren ausgeschlossen werden, hat das VG Aachen entschieden. Die Polizeiakademie hätte nicht einmal davon wissen dürfen.

Keine Verurteilung durch EGMR
Bluttransfusion für bewusstlosen Zeugen Jehovas

Keine Verurteilung durch EGMR

Trotz gegenteiliger Patientenverfügung durfte ein dänisches Krankenhaus einem bewusstlosen Patienten eine Bluttransfusion verabreichen, die für sein Überleben notwendig war. Dass das dänische Recht bei Lebensgefahr nur eine aktuelle Ablehnung gelten lässt, hält der EGMR für rechtens. 

Nicht mehr nur Science-Fiction
Neurotechnologie

Nicht mehr nur Science-Fiction

Die Neurowissenschaften könnten bald Dinge ermöglichen, die man bislang nur aus Filmen kannte. Dieser Fortschritt wirft aber grundlegende menschenrechtliche Fragen auf – gerade, wenn Elon Musk mitmischt. Tade Spranger mit einem Streifzug durch die – manchmal gruselige – Welt der Hirnforschung.

Änderungen an E-Patientenakten passieren Bundesrat

Änderungen an E-Patientenakten passieren Bundesrat

Millionen Patientinnen und Patienten sollen wichtige Gesundheitsdaten bald standardmäßig in einer elektronischen Akte parat haben. Das sieht ein vom Bundestag beschlossenes Gesetz vor, mit dem sich am Freitag abschließend der Bundesrat befasst.

Zu wenig Fortschritte
Studie zur Digitalisierung

Zu wenig Fortschritte

Die Ampel-Koalition hatte sich Ende 2021 ein strammes Programm zur Digitalisierung Deutschlands vorgenommen. Im Koalitionsvertrag wurden viele Vorhaben aufgelistet, um Deutschland in eine digitalisierte Zukunft zu führen. Bei der Umsetzung hapert es aber weiterhin.

vzbv fordert Nachbesserungen an geplantem Gesundheitsdatennutzungsgesetz

vzbv fordert Nachbesserungen an geplantem Gesundheitsdatennutzungsgesetz

Das geplante Ge­sund­heits­da­ten­nut­zungs­ge­setz (GDNG) soll die For­schung mit Ge­sund­heits­da­ten in Deutsch­land sowie in der Eu­ro­päi­schen Union ver­ein­fa­chen. Kritik am vorliegenden Re­fe­ren­ten­ent­wurf kommt vom Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­band (vzbv), der die Patientendaten nicht ausreichend geschützt sieht.

Datenschatz im Gesundheitswesen

Datenschatz im Gesundheitswesen

Deutschland hinkt bei der Digitalisierung hinterher. Dabei könnte die effiziente Nutzung von Daten viele Leben retten sowie die Entwicklung innovativer Arzneimittel und Impfstoffe entscheidend beschleunigen. Wir haben mit Rechtsanwalt Prof. Dr. Dr. Christian Dierks ­darüber gesprochen, wie sich der Datenschatz heben lässt.

Klinik kann Vergütung beanspruchen
Trotz Manipulationen bei Organverteilung

Klinik kann Vergütung beanspruchen

Der Vergütungsanspruch eines Krankenhauses für eine medizinisch erforderliche Transplantation eines Organs, das im vorgesehenen Verfahren zugeteilt wurde, entfällt nicht dadurch, dass das Krankenhaus falsche Angaben zur Dringlichkeit der Transplantation an Eurotransplant gemeldet hat. Dies hat das Bundessozialgericht im "Göttinger Transplantationsskandal" entschieden. Der Vergütungsanspruch setze nicht voraus, dass die Regelung zur Organverteilung eingehalten wurde. 

Einsatz von Funkwasserzählern mit Bayerischer Verfassung vereinbar

Einsatz von Funkwasserzählern mit Bayerischer Verfassung vereinbar

Ein Verein ist mit seiner Popularklage gegen die Regelungen in der Bayerischen Gemeindeordnung zum Einsatz von elektronischen (Funk-)Wasserzählern gescheitert. Laut Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs Bayern vom 26.04.2022 sind die Regelungen mit der Bayerischen Verfassung vereinbar. Der Verein hatte insbesondere mögliche Gesundheitsgefahren und einen "funktechnischen Lauschangriff" gerügt.