Schlappe für US-Telekom-Branche im Streit um Netzneutralität

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Schlappe für US-Telekom-Branche im Streit um Netzneutralität. beck-aktuell, 16.06.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/174581)
US-Anbieter von Breitband-Internetzugängen sind auch in zweiter Instanz mit dem Versuch gescheitert, die strikten Regeln zur Netzneutralität zu kippen. Ein Berufungsgericht in Washington lehnte am 14.06.2016 ihren Antrag ab. Die Richter betonten, dass die Anbieter als neutrale Übermittlungs-Plattformen agierten und deswegen alle Inhalte in ihren Netzen gleich behandeln müssten. Zunächst können sich Firmen wie Google oder Netflix freuen, der Streit könnte aber bis vor das Oberste Gericht der USA gehen.
Grundsätzlich keine kostenpflichtigen Überholspuren für einzelne Inhalte und Anbieter
Die im vergangenen Jahr von der Telekom-Aufsicht FCC beschlossenen Regeln sehen vor, dass es grundsätzlich keine kostenpflichtigen Überholspuren für einzelne Inhalte und Anbieter geben darf. Nach dem Gebot der Netzneutralität müssen alle Daten gleich behandelt werden. Die Telekom-Branche kritisierte, dass damit Geschäftsmodelle abgewürgt würden, die Geld für nötige Investitionen bringen sollen, und zog dagegen vor Gericht.
- Redaktion beck-aktuell
- dpa
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Schlappe für US-Telekom-Branche im Streit um Netzneutralität. beck-aktuell, 16.06.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/174581)



