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LG Hannover

Zwölf Jahre Haft für Säure-Attacke auf Ex-Freundin

Rechtspartnerschaften in Zeiten des Krieges

Für die Säure-Attacke auf eine junge Frau in Hannover muss ein 33-Jähriger zwölf Jahre in Gefängnis. Das Landgericht verurteilte den Ex-Freund der Frau am 25.08.2016 wegen schwerer Körperverletzung. Die Anklage hatte zwölf Jahre, die Verteidigung siebeneinhalb Jahre Haft gefordert. Zum Motiv hatte der Verurteilte gesagt, er habe die 27-Jährige hässlich machen wollen.

Keine Grundlage für Einweisung in Psychiatrie

Ein Psychiater attestierte ihm zwar eine Persönlichkeitsstörung, befand ihn aber für schuldfähig. Für die von der Verteidigung angestrebte Einweisung in die Psychiatrie gab es somit keine Grundlage. Das entstellte Opfer verfolgte den Prozess als Nebenklägerin.