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Schuldfähigkeit

Mehr Artikel zu diesem Tag

Zehn Jahre Haft für Mord am Gerichtsvollzieher
Räumung mit Todesfolge

Zehn Jahre Haft für Mord am Gerichtsvollzieher

Ein Gerichtsvollzieher wurde bei einem Einsatz im Saarland erstochen. Die Tat sorgte bundesweit für Entsetzen. Nun hat das LG Saarbrücken den Angeklagten wegen Mordes zu zehn Jahren Haft verurteilt.

Täter muss dauerhaft in die Psychiatrie
Messerattacke auf Sicherheitsmitarbeiter

Täter muss dauerhaft in die Psychiatrie

Trotz eines Hausverbots betrat ein Mann im Januar die Stadtverwaltung in Emden. Bei einer Auseinandersetzung verletzte er einen Sicherheitsmitarbeiter. Nun hat ein Gericht über den Fall entschieden.

Palliativarzt gesteht zwölf Patiententötungen
Mordprozess in Berlin

Palliativarzt gesteht zwölf Patiententötungen

Ein Mediziner steht im Verdacht, Dutzende schwer kranke Patienten getötet zu haben. Bislang hat er dazu geschwiegen. Kurz vor Prozessende die überraschende Wende.

33-Jähriger dauerhaft in Psychiatrie
Todesfahrt in Olching

33-Jähriger dauerhaft in Psychiatrie

Ein schizophrener Mann hält einen Passanten für einen "Teufel" und überfährt ihn mit dem Auto. Das LG München II hat den 33-Jährigen wegen Schuldunfähigkeit nicht bestraft, aber seine unbefristete Unterbringung in der Psychiatrie angeordnet.

Täter kommt in forensische Psychiatrie
Getöteter Polizist im Saarland

Täter kommt in forensische Psychiatrie

Nachdem ein 19‑Jähriger im August 2025 im Saarland einen Polizisten erschossen hatte, sprach ihn das LG Saarbrücken vom Vorwurf eines Tötungsdelikts frei.

Verurteilung als Mordversuche hat Bestand
Nach Messerstichen in Gymnasium

Verurteilung als Mordversuche hat Bestand

Die Verurteilung eines Wuppertaler Schülers wegen dreifachen Mordversuchs ist rechtskräftig. Der Jugendliche hatte vier Mitschüler attackiert. Die Revision seines Anwalts scheiterte vor dem BGH.

Drei Jahre Haft für Mutter
Schwerbehinderten Sohn getötet

Drei Jahre Haft für Mutter

Sie sah keine Perspektive mehr für ihren schwerstbehinderten Sohn und tötete den 23-Jährigen – nun hat das LG Oldenburg die 57 Jahre alte Mutter zu drei Jahren Haft wegen Mordes verurteilt.

Urteil gegen Mutter wegen Mordes an behindertem Sohn rechtskräftig

Urteil gegen Mutter wegen Mordes an behindertem Sohn rechtskräftig

Weil eine Mutter ihren pflegebedürftigen Sohn aus Überforderung mit einem Medikament, das sie ihm in den Schokopudding gemischt hatte, getötet hat, muss sie wegen Mordes für dreieinhalb Jahre in Haft. Der BGH hat die Revision der Frau gegen das Urteil des LG Hildesheim verworfen.

Fahrer kommt nach Todesfahrt auf dem Kurfürstendamm in die Psychiatrie

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Nach der Todesfahrt eines 30-Jährigen hat das Landgericht Berlin am Freitag die unbefristete Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der Beschuldigte war nach Überzeugung der Kammer am 08.06.2022 mit seinem Pkw von der Fahrbahn des Kurfürstendamms in Berlin-Charlottenburg auf den Gehweg gewechselt, um eine unbestimmte Zahl von Menschen zu verletzen.

Strafschärfung wegen Tatausführung?

Strafschärfung wegen Tatausführung?

Geht ein Gericht von verminderter Schuldfähigkeit aus, darf die konkrete Art der Begehung nur insoweit strafschärfend gewertet werden, wie sie dem Täter zurechenbar ist. Das Urteil muss erkennen lassen, dass die Strafkammer einen möglichen Einfluss der Beeinträchtigung auf die Tatausführung berücksichtigt hat. Dies hat der Bundesgerichtshof klargestellt.