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Bundesrat will mehr steuerliche Flexibilität für Landwirte

Medienverbot statt Medienkompetenz?

Zur Unterstützung der heimischen Landwirtschaft soll eine Risikoausgleichsrücklage eingeführt werden. Das sieht eine Entschließung vor, die der Bundesrat am 17.06.2016 verabschiedet hat (BR-Drs. 314/16 (B)). Dabei handelt es sich um eine eigenbetriebliche Liquiditätsvorsorge, die steuerlich gefördert wird. Mit diesem Instrument sollen Einkommensschwankungen in landwirtschaftlichen Betrieben ausgeglichen und somit ein Beitrag zur Stabilisierung der Agrarbetriebe geleistet werden. Bringt also der Landwirt in guten Zeiten einen Teil seines Gewinns in die Rücklage ein, würde diese nicht versteuert. In schlechten Zeiten könnte die Rücklage dann zur finanziellen Stützung des Betriebes herangezogen werden.

Hintergrund: Einkommensschwankungen in Abhängigkeit von Wetter und Weltmärkten

Die den Betrieben derzeit zur Verfügung stehenden ökonomischen Instrumente reichen nach Ansicht des Bundesrates nicht aus. Die Landwirtschaft sei nicht nur in hohem Maß vom Wetter abhängig, sondern inzwischen auch von der Volatilität der weitgehend liberalisierten Agrarmärkte.