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Unterhalt

Mehr Artikel zu diesem Tag

Dauerndes Getrenntleben wider Willen reicht nicht
Kein Unterhaltsvorschuss

Dauerndes Getrenntleben wider Willen reicht nicht

Einen Anspruch auf Unterhaltsvorschuss kann es bei verheirateten Paaren nur geben, wenn sie dauernd getrennt leben. Dem BVerwG reicht es nicht, wenn die Trennung nur räumlich aus aufenthaltsrechtlichen Gründen besteht, daher musste ein Mann 6.500 Euro zurückzahlen.

Keine Zwischenfeststellung des Trennungszeitpunktes
Streit um Zugewinnausgleich

Keine Zwischenfeststellung des Trennungszeitpunktes

In einem Streit um Zugewinnausgleich im Scheidungsverbund erstrebte der Ehemann auf der Auskunftsstufe die Zwischenfeststellung des Trennungszeitpunktes. Der BGH befand den Antrag wie die Vorinstanzen für unzulässig, da der Trennungszeitpunkt kein Rechtsverhältnis sei. 

Kein Zeugnisverweigerungsrecht für Pfarrer nach Affäre
Sex ist keine Seelsorge

Kein Zeugnisverweigerungsrecht für Pfarrer nach Affäre

Eine Beamtin, die eine Affäre mit einem Pfarrer einging, kann von ihrem Mann keinen Trennungsunterhalt verlangen. Zum Verhängnis wurde der Frau ein Liebesbrief des Geistlichen, den das Gericht als verwertbar einstufte.

Ausgleich der Rentenansprüche soll gerechter werden
Nach Scheidung

Ausgleich der Rentenansprüche soll gerechter werden

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig will den Versorgungsausgleich punktuell ändern – und dadurch gerechter machen. Konkret geht es vor allem um den Umgang mit vergessenen, verschwiegenen oder schlicht übersehenen Ansprüchen.

Leitlinien in NRW neu gefasst
Unterhaltsrecht

Leitlinien in NRW neu gefasst

Für 2025 hatten die Familiensenate der Oberlandesgerichte Düsseldorf, Hamm und Köln erstmals gemeinsame unterhaltsrechtliche Leitlinien festgelegt. Jetzt gibt es eine aktuelle Version, die ab dem kommenden Jahr gilt.

Neue Düsseldorfer Tabelle für 2026 veröffentlicht
Alle Jahre wieder

Neue Düsseldorfer Tabelle für 2026 veröffentlicht

Zum 1. Januar 2026 wird die Düsseldorfer Tabelle aktualisiert. Die Bedarfssätze steigen nur teilweise, eine grundlegende Änderung gibt es beim Elternunterhalt. Ab sofort ist die Tabelle auf der Internetseite des OLG Düsseldorf abrufbar.

Einkommen des Ehepartners darf angerechnet werden
Grundrente

Einkommen des Ehepartners darf angerechnet werden

Bei der Grundrente wird das zu versteuernde Einkommen des Ehegatten – anders als bei Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft – angerechnet. Das ist mit dem Grundgesetz vereinbar, meint das BSG. 

Prozess um Ersatz des Unterhaltsschadens geht weiter
Tod nach Sex und Kokain

Prozess um Ersatz des Unterhaltsschadens geht weiter

Das Hinterbliebenengeld ist ausgeurteilt, aber wie steht es mit dem Unterhaltsschaden? Das OLG muss in einem Zivilverfahren gegen einen Arzt neu verhandeln, nachdem der BGH eine Reihe von Unstimmigkeiten gefunden hat. Der Arzt hatte einer Frau beim Sex mit ihm Drogen verabreicht, wodurch die Mutter verstarb.

Insolvenzrechtlich anfechtbar
Tilgungszahlungen für Ehepartner

Insolvenzrechtlich anfechtbar

Zahlt ein insolventer Alleinverdiener die Tilgungsraten für ein gemeinsames Immobiliendarlehen, kann der Insolvenzverwalter die Zahlungen von der Ehefrau in die Vermögensmasse zurückholen. Der BGH sieht in den Tilgungen unentgeltliche Leistungen zugunsten der Frau – Zinsen blieben jedoch außen vor.

Urteilsberichtigung darf keine neuen Parteien schaffen
Upps

Urteilsberichtigung darf keine neuen Parteien schaffen

Ein AG erließ irrtümlich einen Unterhaltsbeschluss gegen den Vater eines Kindes, obwohl die Mutter herangezogen werden sollte. Statt den Fehler prozessual sauber zu korrigieren, "berichtigte" die Rechtspflegerin den Beschluss – und machte die Mutter zur Schuldnerin. Das geht so aber laut OLG Frankfurt a. M. nicht.