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Unfallversicherung

Mehr Artikel zu diesem Tag

Unfallversicherung zahlt nicht, auch ohne Wettkampf
Trainingsfahrten bei den Track Days

Unfallversicherung zahlt nicht, auch ohne Wettkampf

Bei sogenannten "Trainings- und Übungsfahrten" eines Motorsport-Events kam es zu einem Unfall, den eine Versicherung nicht decken wollte. Das OLG Hamm hatte zu entscheiden: Brauchte es hier ein Rennen im klassischen Sinne? Oder reicht es, dass die Teilnehmer ihre "Limits" austesten wollten?

Pflegerituale

Pflegerituale

Keine Frage, Geschäftsbeziehungen lassen sich in einem entspannten Rahmen ungleich besser pflegen als im Büro; da hilft auch kein noch so guter Espresso wie beim Italiener. Was liegt also näher, als das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden und langjährige Geschäftspartner und möglicherweise auch -partnerinnen beispielswese in ein Skigebiet einzuladen, um sich dort erst fachlich fortzubilden, danach die Piste unsicher zu machen und zwischendurch neue Geschäftsbeziehungen zu knüpfen sowie Bestehende zu pflegen?

Jagdpächter haftet nicht
Sturz vom Hochsitz

Jagdpächter haftet nicht

Ein Mann klettert auf einen Hochsitz. Dabei bricht die oberste Sprosse der Leiter und er stürzt in den Tod. So schlimm das für die Hinterbliebenen ist: Einen Anspruch auf Schadensersatz haben sie nicht, denn der Mann hatte auf dem Hochsitz nichts zu suchen.

Arbeitsunfall trotz Spaß
Unfall auf dem Reiterhof

Arbeitsunfall trotz Spaß

Ohne Arbeitsvertrag keine Unfallversicherung? Nicht unbedingt. Eine Reiterin, die regelmäßig auch die Pferde des Hofbetreibers bewegte und dafür eine Ermäßigung erhielt, war nach einem Sturz unfallversichert. Das LSG Baden-Württemberg bejahte eine "Wie-Beschäftigung" – trotz Reithobby.

Gericht spricht Erzieherin Rente zu
Fatigue-Syndrom

Gericht spricht Erzieherin Rente zu

Eine Erzieherin erkrankt nach einer Ringelröteln-Infektion am Chronischen Fatigue-Syndrom. Angesteckt hat sie sich auf der Arbeit. Zahlt die Unfallversicherung? Das LSG Berlin-Brandenburg hat entschieden – möglicherweise mit Folgen für viele weitere Klagen.

Unfallversicherer darf Leistungen kürzen
Blutverdünner eingenommen

Unfallversicherer darf Leistungen kürzen

Ein Mann stirbt nach einem Sturz an einer Hirnblutung. Die Unfallversicherung kürzt die Todesfallleistung: Schließlich habe der Blutverdünner, den der Versicherte wegen einer Gerinnungsstörung einnehmen musste, die Folgen des Sturzes verschlimmert. Der BGH hat keine Einwände.

Trotzdem kein Arbeitsunfall bei Sturz über Leine
Ein Hund als Forderungsmanager

Trotzdem kein Arbeitsunfall bei Sturz über Leine

Ein Geschäftsführer stolperte auf dem Weg ins Büro über die Leine seines eigenen Hundes. Das SG Dortmund verneinte einen Arbeitsunfall, weil kein wesentlicher Bezug zur beruflichen Tätigkeit bestand. Dass der Hund als Forderungsmanager auf der Website geführt wurde, sei nicht relevant.

Reiseabbruch mit Unfall, nicht erst bei Abreise
Versicherter Skiurlaub

Reiseabbruch mit Unfall, nicht erst bei Abreise

Im Skiurlaub einer Familie verletzt sich die Mutter, wird noch vor Ort operiert und reist mit Ehemann und Tochter schließlich ab. Es kommt zum Streit, ab wann die Reise versicherungsrechtlich "abgebrochen" war. Das AG München sagt: Mit dem Skiunfall. 

Ziegenbock oder Weibchen? Streichelgehege-Unfall vor Gericht

Ziegenbock oder Weibchen? Streichelgehege-Unfall vor Gericht

Eine Krankenkasse verklagt einen Tierpark – weil eine Ziege in einem Streichelgehege eine Urlauberin zu Fall gebracht haben soll. Vor Gericht geht es auch um die Frage, ob nur Böcke Hörner haben.

Unfall bei geschäftlicher Ski-Auszeit ist kein Arbeitsunfall

Unfall bei geschäftlicher Ski-Auszeit ist kein Arbeitsunfall

Der Geschäftsführer eines Unternehmens verletzte sich auf einem viertägigen Event, zu dem er von einem Geschäftspartner eingeladen worden war, bei einer Ski-Abfahrt. Das ist kein Arbeitsunfall, sagt das SG Hannover, der Freizeitcharakter stehe im Vordergrund.