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Streaming

Mehr Artikel zu diesem Tag

Auch Musik-Aggregator muss zahlen
Künstlersozialabgabe

Auch Musik-Aggregator muss zahlen

Ein Unternehmen vermittelt zwischengeschaltet künstlerische Werke an Streaming-Portale und will dafür keine Künstlersozialabgaben zahlen. Das LSG Berlin-Brandenburg findet: Auch Aggregatoren sind Teil der künstlerischen Verwertungskette – und damit abgabepflichtig im Sinne des KSVG.

Kunde kann Internetvertrag kostenlos kündigen
EuGH-Urteil erzwingt Vertragsänderung

Kunde kann Internetvertrag kostenlos kündigen

Schlägt ein Telekommunikationsunternehmen Vertragsänderungen vor, kann ein Endnutzer den Vertrag über Internetzugangsdienste kostenlos kündigen. Das gilt laut EuGH auch dann, wenn das Unternehmen mit den Änderungen Rechtsprechung des Gerichtshofs umsetzen will.

ARD-Mediathek gibt’s nur bei der ARD
Unlauterer Wettbewerb

ARD-Mediathek gibt’s nur bei der ARD

Private Streaming-Portale dürfen nicht die gesamte ARD-Mediathek kopieren, um das eigene Angebot zu verbreitern. Ein solches Vorgehen sei kein datenschutzrechtlich zulässiges "Embedding" mehr, bestätigt das OLG Köln – und geht sogar noch weiter.

Amazon durfte Werbefreiheit nicht einseitig abschaffen
Prime Video

Amazon durfte Werbefreiheit nicht einseitig abschaffen

Per E-Mail kündigte Amazon seinen "Prime Video"-Kunden Anfang letzten Jahres an, dass der Streamingdienst bald nicht mehr werbefrei sein werde. So geht das nicht, hat das LG München I entschieden. Amazon könne die Verträge nicht einfach einseitig ändern.

Werke ohne Urheber? Was KI für die Musikbranche bedeutet

Werke ohne Urheber? Was KI für die Musikbranche bedeutet

Mit KI-Tools lassen sich schon heute ganze Songs per Knopfdruck erzeugen. Vorlagen liefern echte Musikerinnen und Musiker - die dabei aber oft leer ausgehen. Welche Folgen hat das für die Künstler und ihre Urheberrechte?

Streaming-Plattform darf öffentlich-rechtliche Inhalte nicht nutzen

Streaming-Plattform darf öffentlich-rechtliche Inhalte nicht nutzen

Ein Streaming-Dienst bot ohne Zustimmung Inhalte aus den Mediatheken zweier öffentlich-rechtlicher Sender an. Das LG München I untersagte dies nun: Das Vorgehen der Plattform verstoße gegen den Medienstaatsvertrag.

VG Berlin will EuGH anrufen
Spotify gegen Medienanstalt

VG Berlin will EuGH anrufen

Nutzer von Streamingdiensten sollen bestimmte Informationen leicht finden können. Doch welche Regeln sind dabei verbindlich? Diese Frage stellt das VG Berlin dem EuGH.

Mehrere AGB-Klauseln unwirksam
Niederlage für DAZN

Mehrere AGB-Klauseln unwirksam

Das OLG München hat mehrere von dem Streaminganbieter DAZN in seinen AGB 2022 verwendete Klauseln als unwirksam bestätigt. Geklagt hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Unter anderem hatte er sehr weite Preisanpassungs- und Vertragsänderungsklauseln moniert.

Kein Schadensersatz nach Datenleck bei Musik-Streaming-Plattform

Kein Schadensersatz nach Datenleck bei Musik-Streaming-Plattform

Wegen eines Datenabgriffs auf einer Musik-Streaming-Plattform hatte ein Nutzer von der Betreiberin des Dienstes Schadensersatz verlangt. Doch das LG Nürnberg-Führt wies die Klage ab: Der Kausalzusammenhang zwischen dem Datenleck und dem Schaden sei nicht erwiesen.

Unterhaltend, aber auch werbend
Stream für Glücksspiele

Unterhaltend, aber auch werbend

Glücksspiele üben auf viele Menschen eine große Faszination aus. Selbst Streams, in denen man anderen beim Spielen nur zusehen kann, locken viele Menschen an. Das OVG Magdeburg stand nun vor der Frage, ob es sich dabei nur um Unterhaltung, oder auch um Werbung handelt.