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rechtsradikal

Mehr Artikel zu diesem Tag

Marla und Maja

Marla und Maja

Nur wenige legislative Vorhaben waren so umstritten wie das Selbstbestimmungsgesetz (SBGG). Hätte der Gesetzgeber ahnen müssen, dass mit der Möglichkeit, den eigenen Geschlechtseintrag alle Jahre wieder amtlich ändern zu lassen, allerlei Schabernack getrieben werden könnte? Denn während sich die Befürworter des SBGG einen Befreiungsschlag für Transsexuelle erhofften, verwiesen Kritiker auf zahlreiche Folgeprobleme. 

Argumente waren "diffamierend und realitätsfern"
Brosius-Gersdorf wehrt sich

Argumente waren "diffamierend und realitätsfern"

Vergangene Woche scheiterte die Wahl der von der SPD vorgeschlagenen Frauke Brosius-Gersdorf zur BVerfG-Richterin wegen Bedenken der CDU/CSU. Nun äußert sich die Juristin in einem offenen Brief zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen.

Selbstbestimmung ad absurdum?
Neonazi-Person lässt Geschlecht ändern

Selbstbestimmung ad absurdum?

Eine Person aus dem Neonazi-Milieu hat ihren Personenstand zum weiblichen Geschlecht ändern lassen, was die Frage aufwirft, ob sie im Fall einer rechtskräftigen Verurteilung in einem Frauengefängnis untergebracht würde. Der Fall illustriert eine Leerstelle eines Gesetzes, doch ist der Staat so einfach auszutricksen?

Keine Bewährung für Rädelsführer der "Gruppe S"

Keine Bewährung für Rädelsführer der "Gruppe S"

Ein Mittäter von Werner S., der die rechtsextreme Terrorgruppe S. maßgeblich aufgebaut und geführt hat, muss seine Freiheitsstrafe bis zum Ende absitzen. Der BGH lehnte es ab, den Rest der Strafe zur Bewährung auszusetzen, weil er sich nicht glaubhaft von seiner Tat distanziert habe.

Christchurch-Attentäter muss lebenslang ins Gefängnis
Neuseeland

Christchurch-Attentäter muss lebenslang ins Gefängnis

Der Attentäter von Christchurch muss für den Rest seines Lebens in Haft. Richter Cameron Mander verurteilte den 29-Jährigen am 27.08.2020 zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne Möglichkeit auf vorzeitige Entlassung. Ein solches Strafmaß hat es in Neuseeland bisher noch nie gegeben. Brenton Tarrant hatte im März 2019 zwei Moscheen in Neuseeland angegriffen und 51 Menschen getötet. 50 weitere wurden teilweise lebensgefährlich verletzt.

Neuer Prozess gegen mutmaßliche Neonazis eingestellt
LG Stuttgart

Neuer Prozess gegen mutmaßliche Neonazis eingestellt

Mehrere mutmaßliche Mitglieder der verbotenen rechtsextremen Gruppierung "Autonome Nationalisten Göppingen" (ANG) kommen ohne Strafe davon. Das Landgericht Stuttgart, die Staatsanwaltschaft und zwei Angeklagte einigten sich kurz nach dem Auftakt eines neuen Prozesses am 10.01.2018 auf die Einstellung des Verfahrens (Az.: 8 KLs 3 Js 93519/13). Der Prozess hatte neu aufgerollt werden müssen, weil der Bundesgerichtshof (StV 2018, 95) ein erstes Urteil gegen die Männer aufgehoben hatte. In dem ersten Prozess waren insgesamt vier Männer zu teils mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden.

Kamerafrau nach Tritten gegen Flüchtlinge freigesprochen
Ungarn

Kamerafrau nach Tritten gegen Flüchtlinge freigesprochen

Ungarns Oberster Gerichtshof (OGH) hat eine Kamerafrau freigesprochen, die im September 2015 während der Arbeit absichtlich nach davonlaufenden Flüchtlingen getreten hatte. Im Oktober des Vorjahrs war Petra Laszlo noch wegen Landfriedensbruchs rechtskräftig zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Höchstgericht hob das Urteil am 30.10.2018 in einem Revisionsverfahren jedoch auf, wie das Portal "magyarhang.org" berichtete.