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Recht am eigenen Bild

Mehr Artikel zu diesem Tag

Bundesrat will besseren Schutz
Voyeuristische Aufnahmen

Bundesrat will besseren Schutz

Heimliche Handyaufnahmen von Frauen etwa in der Sauna oder beim Sport sind bisher nicht strafbar. Der Bundesrat will, dass sich das ändert. Er fordert die Bundesregierung zum Handeln auf.

Meta muss löschen
Fake-Profile im sozialen Netzwerk

Meta muss löschen

Das OLG München musste Meta daran erinnern, dass Fake-Profile nicht nur gegen die Community-Richtlinien ihrer Plattform, sondern auch gegen das Persönlichkeitsrecht der Nachgeahmten verstoßen. Der Tech-Gigant muss auf Reports mit Löschungen reagieren, auch wenn er sich nicht verpflichtet fühlte.

Zeitung durfte Boris Beckers Ehefrau beim Tanken eines Porsches zeigen
Luxuriöser Lebensstil

Zeitung durfte Boris Beckers Ehefrau beim Tanken eines Porsches zeigen

Eine Zeitung veröffentlicht zwei Fotos von Boris Becker und seiner Frau. Die Ehefrau klagt auf Unterlassung. Recht bekommt sie nur bezüglich des Fotos, das das Paar auf seinem Hotelbalkon zeigt. Die Veröffentlichung eines Bildes der Eheleute beim Tanken in Italien muss sie laut OLG Frankfurt a.M. dulden.

Privatsphäre geht vor
Keine Badefotos der Fürstenfamilie Monacos

Privatsphäre geht vor

Eine Zeitung darf nicht über den Urlaub des Fürstenpaars von Monaco berichten und dabei ein Foto seiner badenden Kinder veröffentlichen. Das Persönlichkeitsrecht der Familie überwiege das Interesse der Öffentlichkeit, entschied das OLG Frankfurt a.M.

Fotos von "Hammer-Folter" verletzen Persönlichkeitsrecht
Unzulässige Bildberichterstattung

Fotos von "Hammer-Folter" verletzen Persönlichkeitsrecht

Sein Geschäftspartner hielt ihn über mehrere Stunden fest und bearbeitete ihm mit einem Hammer – Medien berichteten mit verpixelten Bildern. Auch das lässt sich in diesem Fall nicht rechtfertigen, meint das LG Berlin II. Der Mann sei trotzdem "erkennbar" im Rechtssinn.

Falschparker-Melder muss wegen Datenschutzverstoß Schadensersatz zahlen
Deutscher wird es nicht

Falschparker-Melder muss wegen Datenschutzverstoß Schadensersatz zahlen

Wer über eine App Falschparker meldet, ist Datenverarbeiter im Sinne der DS-GVO – das bekam ein Nutzer von "weg.li" nun zu spüren. In seinem Meldungsfoto war frontal der Beifahrer zu sehen. Ein Datenschutzverstoß, für den er nun 100 Euro Schadensersatz zahlen muss.

Co-Regisseur musste mitgenannt werden
Fernsehpreis-Nominierung von "Kaulitz & Kaulitz"

Co-Regisseur musste mitgenannt werden

Der Deutsche Fernsehpreis nominierte ein Regisseur-Duo für seine Arbeit an der TV-Reality-Show "Kaulitz & Kaulitz", nannte aber nicht Pablo Ben Yakov als weiteren Regisseur. Der klagte, und bekam Recht: Sein Recht auf Anerkennung der Urheberschaft werde verletzt, entschied das LG Köln.

Becker setzt sich durch
Pocher scheitert mit Beschwerde

Becker setzt sich durch

Boris Becker gewinnt seinen seit Jahren dauernden Rechtsstreit gegen Oliver Pocher endgültig. Was das Urteil für beide bedeutet.

Unzulässige Berichterstattung über nicht prominenten Partner
Nadja Auermann heiratet

Unzulässige Berichterstattung über nicht prominenten Partner

Die Bild-Zeitung durfte nicht identifizierend über den neuen Ehemann der ehemaligen "Muse" des Modedesigners Karl Lagerfeld berichten. Das berechtigte Interesse der Öffentlichkeit an der Information sei nicht groß genug, befand der BGH.

Reichelt-Portal NiuS muss Transfrau 6.000 Euro zahlen
"Mit-Glied-Schaft" im Fitnessstudio

Reichelt-Portal NiuS muss Transfrau 6.000 Euro zahlen

Das Medienportal NiuS darf eine Transfrau, die von einem Frauenfitnessstudio abgelehnt wurde, nicht öffentlich als Mann bezeichnen. Das LG Frankfurt a. M. sprach der Betroffenen wegen der Verletzung ihres Persönlichkeitsrechts 6.000 Euro zu.