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Olympia

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USA erwägen Gang vor Schweizer Bundesgericht
Streit um Turn-Bronze

USA erwägen Gang vor Schweizer Bundesgericht

Das Nationale Olympische Komitee der USA möchte im Streit um die Wertung der Übung von Turnerin Jordan Chiles nicht aufgeben. Weil der Internationale Sportgerichtshof CAS sich nicht mit der Sache befasst, steht der Gang vor ein Schweizer Bundesgericht zur Debatte.

Sportgerichtshof halbiert Dauer des Olympia-Banns Russlands

Sportgerichtshof halbiert Dauer des Olympia-Banns Russlands

Russland hat beim Internationalen Sportgerichtshof, dem Court of Ar­bi­tra­ti­on for Sport (CAS), einen überraschenden Teilerfolg erstritten. Mit Urteil vom 17.12.2020 hat der Gerichtshof die Olympia-Sperre Russlands wegen der Manipulation von Doping-Daten von vier auf zwei Jahre verkürzt. Der Bann beginnt mit der Urteilsverkündung und endet am 16.12.2022.

Assoziative Verwendung der Begriffe “Olympia“ und “olympisch“ in Fitnessstudio-Werbung nicht zu beanstanden
OLG Frankfurt am Main

Assoziative Verwendung der Begriffe “Olympia“ und “olympisch“ in Fitnessstudio-Werbung nicht zu beanstanden

Die rein assoziative Verwendung der nach dem Olympiaschutzgesetz geschützten Begriffe “Olympia“ und “olympisch“ in der Werbung ist nicht unlauter. Erst ein Image-Transfer wäre unzulässig. Dies hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main mit noch nicht rechtskräftigem Urteil vom 01.11.2018 entschieden und damit einer Fitnessstudio-Kette Recht gegeben (Az.: 6 U 122/17).

Werbung mit wie Olympische Ringe angeordneten Grillpatties zulässig
OLG Stuttgart

Werbung mit wie Olympische Ringe angeordneten Grillpatties zulässig

Lidl darf mit Grillpatties, die als Olympische Ringe angeordnet sind, für Grillprodukte werben. Dies hat das Oberlandesgericht Stuttgart mit Urteil vom 08.02.2018 entschieden und eine Berufung des Deutschen Olympischen Sportbundes zurückgewiesen, der wegen einer Lidl-Werbekampagne vor der Eröffnung der Olympischen Spiele 2016 Unterlassung verlangt hatte. Die Werbung spiele lediglich auf das olympische Emblem an und erwecke insbesondere nicht den Eindruck, Lidl gehöre zum Kreis der offiziellen Sponsoren der Olympischen Spiele (Az.: 2 U 109/17).

Internationaler Sportgerichtshof CAS hebt lebenslange Olympia-Sperren für 28 Russen auf

Internationaler Sportgerichtshof CAS hebt lebenslange Olympia-Sperren für 28 Russen auf

Gut eine Woche vor den Olympischen Winterspielen hat der Internationale Sportgerichtshof CAS am 01.02.2018 vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) wegen Dopings verhängte lebenslange Olympia-Sperren für 28 Russen aus Mangel an Beweisen komplett aufgehoben. Elf weitere Sportler bleiben von den Spielen in Pyeongchang ausgeschlossen, ihre lebenslangen Sperren für Olympia sind aber ebenfalls ungültig.

Protestplakate in Olympia-Stadien erlaubt
Gericht

Protestplakate in Olympia-Stadien erlaubt

In Brasiliens Olympia-Arenen sind politische Protestplakate bis auf weiteres gegen den Willen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) erlaubt. Ein Gerichtshof in Rio de Janeiro hob das bestehende Verbot per einstweiliger Verfügung auf. Der Richter João Augusto Carneiro entschied, dass Menschen, die friedlich mit Plakaten oder Botschaften auf T-Shirts politische Meinungen kundtun, nicht aus den Stadien geworfen werden dürfen. Jeder Verstoß gegen dieses Urteil werde mit 10.000 Reais (2.840 Euro) geahndet, entschied der Richter laut der Nachrichtenagentur Agência Brasil.

Issinbajewa und Schubenkow scheitern vor Schweizer Bundesgericht
Olympia-Start

Issinbajewa und Schubenkow scheitern vor Schweizer Bundesgericht

Die russische Stabhochspringerin Jelena Issinbajewa und Hürdenläufer Sergej Schubenkow sind in ihrem Kampf um ein Last-Minute-Ticket für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro erneut juristisch gescheitert. Die beiden Athleten hatten beim Schweizer Bundesgericht in Lausanne Beschwerde gegen ein Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS eingelegt.

Russland vor Olympia-Totalbann
CAS-Urteil als Steilvorlage für IOC

Russland vor Olympia-Totalbann

Russland steht am Olympia-Abgrund. Die Bestätigung der Rio-Sperre der russischen Leichtathleten durch den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) ist eine Steilvorlage für das Internationale Olympische Komitee (IOC), die systematisch dopende Sportmacht komplett von den Sommerspielen zu verbannen. "Mit dem CAS-Urteil im Rücken hat das Internationale Olympische Komitee eigentlich keine andere Möglichkeit", sagte Clemens Prokop, Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. "Ich gehe davon aus, dass das IOC einen Ausschluss beschließen wird."

Dreispringer Friedek erstreitet Schadenersatz wegen Nichtnominierung für Olympische Spiele 2008
BGH

Dreispringer Friedek erstreitet Schadenersatz wegen Nichtnominierung für Olympische Spiele 2008

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ist dem Grunde nach verpflichtet, dem ehemaligen Dreispringer Charles Friedek Schadenersatz zu zahlen, weil er ihn nicht für die Olympischen Spiele 2008 in Peking nominiert hat. Dies hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 13.10.2015 entschieden. Der DOSB hätte Friedek nominieren müssen, weil die Nominierungsvoraussetzungen erfüllt gewesen seien (Az.: II ZR 23/14). Das Landgericht muss nun über die Höhe des Anspruchs entscheiden.