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Mobbing

Mehr Artikel zu diesem Tag

OLG Dresden weist pauschale Vorwürfe zurück
Schadensersatz wegen Mobbing an FH

OLG Dresden weist pauschale Vorwürfe zurück

Eine Studentin warf der Dekanin einer privaten Hochschule jahrelanges Mobbing vor – Schmerzensgeld, Verdienstausfall und Behandlungskosten sollte das kosten. Das OLG Dresden lehnte die Vorwürfe ab: Studienprobleme und gefühlte Ungerechtigkeiten reichen nicht. Beweiserleichterungen gebe es nicht.

Strafe für Mobbing gegen Brigitte Macron
"Welle des Hasses"

Strafe für Mobbing gegen Brigitte Macron

Jahrelange Gerüchte und Hass im Netz: Brigitte Macron leidet unter Cybermobbing. Jetzt verurteilt ein Pariser Gericht zehn Verantwortliche zu Bewährungsstrafen und Online-Sperren.

PSG muss 61 Millionen zahlen
Mbappé gewinnt Gehaltsstreit

PSG muss 61 Millionen zahlen

Im Streit um ausstehende Gehälter hat das Pariser Arbeitsgericht dem Starspieler Recht gegeben. Der Fußballclub Paris Saint-Germain muss ihm rund 61 Millionen Euro zahlen - hält sich aber eine Berufung noch offen.

Mobbte sie ihre Untergebenen? Sanktionen gegen Ex-Europa-Abgeordnete aufgehoben

Mobbte sie ihre Untergebenen? Sanktionen gegen Ex-Europa-Abgeordnete aufgehoben

Die ehemalige Abgeordnete im Europaparlament, Monica Semedo, soll ihren Assistenten gemobbt haben. Nach einer Beschwerde verhängte die Parlamentspräsidentin Sanktionen. Diese hat das EuG nun einkassiert: Semedos Verteidigungsrechte seien nicht gewahrt worden.

Kein Mobbing durch das Innenministerium
Fall Schönbohm

Kein Mobbing durch das Innenministerium

Nach einem kritischen Bericht in einer ZDF-Sendung hatte Arne Schönbohm, damals Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), seinen Posten verloren. Seinem Dienstherrn, dem Bundesinnenministerium, warf er in der Folge Mobbing vor - ohne Erfolg.

Whistleblower aus EU-Parlament wird entschädigt
Unzureichender Schutz

Whistleblower aus EU-Parlament wird entschädigt

Ein parlamentarischer Assistent hatte Fehlverhalten eines EU-Abgeordneten gemeldet, wurde anschließend aber nicht ausreichend als Whistleblower geschützt. Das EuG hat ihm deshalb 10.000 Euro Entschädigung zugesprochen. Seinen Job im Parlament ist er aber los.

"Mobbing" als Schadenersatz auslösende Fürsorgepflichtverletzung des Dienstherrn

"Mobbing" als Schadenersatz auslösende Fürsorgepflichtverletzung des Dienstherrn

Ein Beamter kann Anspruch auf Schadenersatz gegen seinen Dienstherrn haben, wenn dieser seine Fürsorgepflicht dadurch verletzt, dass er ein systematisches Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren – insbesondere durch Vorgesetzte – zulässt. Ob dies der Fall ist, kann nur aufgrund einer Gesamtschau der in Rede stehenden Geschehnisse beurteilt werden. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden.

Kündigung wegen Abwesenheit bei Firmenpartys unwirksam
Frankreich

Kündigung wegen Abwesenheit bei Firmenpartys unwirksam

Frankreichs Kassationshof hat entschieden, dass ein Arbeitnehmer nicht gekündigt werden kann, weil er an regelmäßigen Firmenpartys nach Dienstschluss mit viel Alkohol und anderen Ausschweifungen nicht teilgenommen hat. Das Pariser Beratungsunternehmen, bei dem der Kläger arbeitete, habe mit seiner "Fun and Pro"-Firmenkultur gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung des Beschäftigten verstoßen, urteilte das Gericht.

Namensänderung wegen Namensidentität mit bekanntem Sprachassistenten

Namensänderung wegen Namensidentität mit bekanntem Sprachassistenten

Ein Mädchen, dessen Vorname mit dem Namen eines bekannten Sprachassistenten identisch ist, hat einen Anspruch auf Namensänderung. Das hat das Verwaltungsgericht Göttingen mit Blick darauf entschieden, dass dem Sprachassistenten unter Voranstellung des Namens Befehle erteilt würden. Dies lade dazu ein, Trägerinnen des identischen Namens (erniedrigende) Befehle zu erteilen. Das dadurch entstehende seelische Leid sei ein wichtiger Grund für die Namensänderung.

Arbeitsgericht bestätigt Kündigung einer Pflegekraft nach Wohnheimmorden

Arbeitsgericht bestätigt Kündigung einer Pflegekraft nach Wohnheimmorden

Das Potsdamer Arbeitsgericht hat die Kündigung einer ehemaligen Pflegekraft bestätigt, die wegen Mordes an vier Bewohnern eines Heims für schwer behinderte Menschen verurteilt worden ist. Die Tatsache, dass die Frau vier Schutzbefohlene getötet und eine weitere schwer verletzt habe, sei ein hinreichender Grund für die Kündigung durch die diakonische Einrichtung Oberlinhaus, sagte die Vorsitzende Richterin Birgit Fohrmann am 01.02.2022 zur Begründung des Urteils.