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Meineid

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US-Justizministerium ermittelt gegen Autorin Jean Carroll
Nach Missbrauchsklage gegen Trump

US-Justizministerium ermittelt gegen Autorin Jean Carroll

Die Autorin Jean Carroll soll in den 1990er Jahren von Donald Trump sexuell missbraucht worden sein und hat zwei Prozesse gegen den heutigen Präsidenten gewonnen. Medienberichten zufolge geht Trumps Justizministerium nun gegen sie vor.

Woelki wäre "wahrscheinlich" verurteilt worden
Staatsanwalt

Woelki wäre "wahrscheinlich" verurteilt worden

Die Staatsanwaltschaft Köln hat ihre Ermittlungen gegen Kardinal Woelki eingestellt. Sie stellt aber klar: Es hätte durchaus Anklage erhoben werden können.

Vertretungsverbot für Anwalt darf nicht zu Existenzverlust führen

Vertretungsverbot für Anwalt darf nicht zu Existenzverlust führen

Ein Anwalt für Zivilrecht wurde vom AGH mit einem Vertretungsverbot auf dem Gebiet des gesamten Zivilrechts belegt. Da der AGH aber nicht ausreichend geklärt habe, ob Folge des Verbots für den Anwalt der Verlust seiner Existenz ist, hat der BGH die Sache insoweit zurückverwiesen.

Zeugeneigenschaft kein besonderes persönliches Merkmal
Teilnahme an Aussagedelikten

Zeugeneigenschaft kein besonderes persönliches Merkmal

Wer Zeuginnen oder Zeugen dazu anstiftet, vor Gericht falsch auszusagen, kann keine Strafmilderung erwarten, wenn er oder sie selbst keine Zeugin bzw. Zeuge ist. Der BGH sieht in diesem examensträchtigen Fall die Zeugeneigenschaft als als rein tatbezogenes Merkmal. 

Geldstrafe für Staatsanwältin wegen falscher uneidlicher Aussage rechtskräftig

Geldstrafe für Staatsanwältin wegen falscher uneidlicher Aussage rechtskräftig

Die Verurteilung einer unter anderem im Bereich der Drogenkriminalität tätigen Oberstaatsanwältin wegen falscher uneidlicher Aussage zu einer Geldstrafe ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof bestätigte das entsprechende Urteil des Leipziger Landgerichts, mit dem die Angeklagte von dem weiteren Anklagevorwurf der Rechtsbeugung in Tateinheit mit Strafvereitelung im Amt freigesprochen worden war.

Verurteilung von zwei Fotografen im "Fall Grönemeyer" rechtskräftig
BGH

Verurteilung von zwei Fotografen im "Fall Grönemeyer" rechtskräftig

Das Landgericht Köln hatte die Angeklagten I. und K. wegen falscher Verdächtigung (§ 164 StGB) jeweils zu einem Jahr Freiheitsstrafe, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde, sowie wegen uneidlicher Falschaussage (§ 153 StGB) jeweils zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen verurteilt. Diese Verurteilungen sind nun rechtskräftig, entschied der Bundesgerichtshof (Beschluss vom 22.10.2019, Az.: 2 StR 292/19).

Ex-AfD-Chefin Petry wegen Falscheids zu Geldstrafe verurteilt
LG Dresden

Ex-AfD-Chefin Petry wegen Falscheids zu Geldstrafe verurteilt

Die frühere AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry ist wegen fahrlässigen Falscheids zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt worden. Das Dresdener Landgericht sah es am 02.03.2019 als erwiesen an, dass sie 2015 vor dem Wahlprüfungsausschuss des Landtages unter Eid fahrlässig falsche Angaben zu Darlehensverträgen der AfD-Kandidaten machte. Sie habe zwar ihre Sorgfaltspflicht verletzt, ein Vorsatz sei ihr aber nicht nachzuweisen, sagte der Vorsitzende Richter. Er verwarf damit den ursprünglichen Vorwurf des Meineides und folgte den Argumenten der Staatsanwaltschaft.

Bundestag macht Weg frei für Meineid-Verfahren gegen Frauke Petry

Bundestag macht Weg frei für Meineid-Verfahren gegen Frauke Petry

Der Bundestag hat grünes Licht für einen Prozess gegen die frühere AfD-Chefin Frauke Petry wegen Meineidsverdachts gegeben. Einer entsprechenden Empfehlung des Immunitätsausschusses stimmten die Abgeordneten in Berlin am 18.01.2018 mehrheitlich zu. Am Landgericht Dresden, wo eine Anklage der Staatsanwaltschaft gegen die fraktionslose Abgeordnete anhängig ist, wusste man zunächst nichts von der Entscheidung. "Damit wäre aber der Weg für das Gericht frei, über die Eröffnung des Hauptverfahrens zu entscheiden", sagte ein Sprecher.

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Frauke Petry wegen Meineids

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Frauke Petry wegen Meineids

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat gegen die frühere AfD-Politikerin Frauke Petry Anklage wegen des Verdachts auf Meineid erhoben. Ihr wird vorgeworfen, am 12.11.2015 als Zeugin vor dem Wahlprüfungsausschuss des sächsischen Landtages in Dresden falsch ausgesagt und ihre Angaben beeidet zu haben, teilte die Justizbehörde am 04.10.2017 in Dresden mit. Der Landtag hatte unlängst die Immunität von Petry aufgehoben. Sie war in der vergangenen Woche aus der Fraktion und der AfD ausgetreten.

Parteienrechtler fordern Neuwahlen in Sachsen
Kandidaten-Streichung von AfD-Liste

Parteienrechtler fordern Neuwahlen in Sachsen

Die Streichung Arvid Samtlebens von der AfD-Kandidatenliste für die Landtagswahl 2014 muss nach Auffassung des Parteirechtsexperten Martin Morlok zu Neuwahlen führen. Das Parlament sei wegen der Streichung "nicht verfassungsgemäß zusammengesetzt", sagte Morlok dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". An Neuwahlen führe kein Weg vorbei.