Direkt zum Inhalt
Direkt zum Inhalt

Grundbuch

Mehr Artikel zu diesem Tag

Partner scheidet aus Kauf aus, aber die Grunderwerbsteuer bleibt
Trennung kurz nach Hauskauf

Partner scheidet aus Kauf aus, aber die Grunderwerbsteuer bleibt

Nach der Trennung von ihrem Lebenspartner ließ sich eine Frau nachträglich aus dem Hauskaufvertrag streichen. Da der Vertrag nur geändert und nicht ganz aufgehoben wurde, muss sie nun trotzdem die Hälfte der Grunderwerbsteuer zahlen, so der BFH.

Nicht jede Wohnung unter einem Dach ist auch eine Dachgeschosswohnung
Wohnrecht

Nicht jede Wohnung unter einem Dach ist auch eine Dachgeschosswohnung

Ein an einer "abgeschlossenen Wohnung im Dachgeschoss" vereinbartes Wohnrecht ist wertlos, wenn es tatsächlich nur eine Wohneinheit gibt, die sich auf Erd- und Obergeschoss erstreckt. Das hätte man genauer bezeichnen müssen, so das OLG Zweibrücken.

Kein Gemeinde-Veto bei Immobilien-Deals des Fiskus
Herrenloses Grundstück

Kein Gemeinde-Veto bei Immobilien-Deals des Fiskus

Ein herrenloses Grundstück kann vom Fiskus unkompliziert weiterveräußert werden. Eine Zustimmung der örtlichen Gemeinde ist dafür nicht erforderlich, sagt der BGH.

Karlsruhe schafft Rechtssicherheit für Notare
Urkundenvollzug trotz Streit

Karlsruhe schafft Rechtssicherheit für Notare

Notare müssen zunächst zwei Wochen lang abwarten, bevor sie eine umstrittene Urkunde vollziehen, sagt der BGH. Gehe ein Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz ein und werde dieser vom Gericht abgelehnt, müssten sie aber nicht auch die Entscheidung über das Rechtsmittel abwarten.

Verordnung erleichtert Energie-Unternehmen Zugang zum Grundbuch

Verordnung erleichtert Energie-Unternehmen Zugang zum Grundbuch

Mit einer Rechtsverordnung will das Justizministerium den Zugang zum Grundbuch für den Ausbau von Windenergie-, Solar- und Telekommunikationsnetzen vereinfachen. Unternehmen sollen künftig ohne großen bürokratischen Aufwand auf die nötigen Informationen zugreifen können.

Etwas genauer hätte es das Grundbuch gerne
"Keine kirchenunwürdige Nutzung"

Etwas genauer hätte es das Grundbuch gerne

Die Kirche veräußerte ein Grundstück. Eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit sollte es dem Eigentümer verbieten, das Grundstück "kirchenunwürdig zu nutzen". Das ist laut OLG Nürnberg aber zu unbestimmt für eine Eintragung in das Grundbuch. Auch nachgelieferte Beispiele halfen nicht.

BGH begräbt engen Verwendungsbegriff
Doch kein Hausabriss nach Behördenfehler

BGH begräbt engen Verwendungsbegriff

Die Familie aus Brandenburg, die sich gegen den Abriss ihres Hauses auf einem ersteigerten Grundstück wehrt, steht nicht mehr vor dem Nichts. Der BGH verweist zurück und macht Vorgaben: Das Grundstück muss die Familie wohl nur räumen, wenn der wieder aufgetauchte Eigentümer die Kosten des Hausbaus erstattet.

Ritterschaft darf im Grundbuch bleiben
Auch ohne Fürstentum Lüneburg

Ritterschaft darf im Grundbuch bleiben

Ein Rittergut im früheren Fürstentum Lüneburg darf seit 1888 nur mit Genehmigung des Ritterschaftlichen Kollegiums veräußert werden. Das Grundbuchamt wollte den Eintrag, der dies festlegt, als gegenstandslos streichen. Der BGH widersprach.

Verein ohne Rechtspersönlichkeit weiter grundbuchfähig
Trotz MoPeG

Verein ohne Rechtspersönlichkeit weiter grundbuchfähig

Dürfen nach Einführung des MoPeG nicht eingetragene Vereine ohne wirtschaftlichen Zweck noch in das Grundbuch eingetragen werden? In dieser streitigen Frage hat sich das OLG München für die Grundbuchfähigkeit entschieden.

Jetzt verhandelt der BGH
Familie soll ihr Haus nach Behördenfehler abreißen

Jetzt verhandelt der BGH

Weil es einen Fehler bei der Zwangsversteigerung gab, soll eine Familie aus Ragsdorf ihr Haus abreißen und das Grundstück an den eigentlichen Eigentümer herausgeben, entschied das OLG Brandenburg. Nach erfolgreicher Nichtzulassungsbeschwerde verhandelt am Freitag der BGH.