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Gewerbe

Mehr Artikel zu diesem Tag

Damen müssen nicht aufeinander aufpassen
Bordell-Sicherheitskonzept ungenügend

Damen müssen nicht aufeinander aufpassen

Ein Knopf, der jeweils nur die Kollegin im anderen von zwei Sex-Work-Apartments alarmiert, reicht für den Betrieb eines Kleinbordells nicht aus. Dass der Betreiber bei einer Untersagung "andere Mittel und Wege" finden würde, schüchterte das VG Köln nicht ein: Die Erlaubnis ist weg.

Ver(un)sichert

Ver(un)sichert

Keine Frage, das Böse lauert überall und wartet nur darauf zuzuschlagen. Deshalb tut es not, sich dagegen zu wappnen. Allerdings setzt das Recht uns und unserem Bedürfnis nach mehr Sicherheit Grenzen. Zum Glück, möchte man schreiben. Denn die Zahl derer, die an irgendeiner Stelle in ihrer Lebensplanung falsch abgebogen sind bzw. bei denen was ganz ohne Abbiegen ins Rutschen geraten ist, nimmt beständig zu. 

Gesundheitsgefahr zu hoch
Shisha-Bar jetzt ohne Shishas

Gesundheitsgefahr zu hoch

Über mehrere Jahre werden in einer Shisha-Bar Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften festgestellt. Eine Anordnung verbietet nun das Shisha-Rauchen in der Bar. Ein Eilantrag des Betreibers bleibt ohne Erfolg.

Keine E-Scooter-Touren in Bad Dürkheimer Weinbergen
Es bleibt dabei

Keine E-Scooter-Touren in Bad Dürkheimer Weinbergen

Ein Unternehmer wollte geführte E-Scooter-Touren durch die Weinberge anbieten. Das OVG Koblenz hält die Untersagung der Stadt für rechtmäßig – und verweist auf die Satzung für Feld- und Waldwege.

Inhalt anonymer Anzeige beim Finanzamt darf geheim bleiben

Inhalt anonymer Anzeige beim Finanzamt darf geheim bleiben

Ein Steuerpflichtiger hat kein Recht darauf, den Inhalt einer anonymen Anzeige gegen ihn zu erfahren. Daran ändert auch der datenschutzrechtliche Auskunftsanspruch nichts, entschied der BFH. 

Bußgeld für die Gratis-Rikscha
Genehmigung fehlte

Bußgeld für die Gratis-Rikscha

Ein Münchner bot Rikscha-Fahrten für Touristen an, ohne eine Gewerbegenehmigung zu haben. Dafür verhängte die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung ein Bußgeld gegen ihn. Dass er die Fahrten kostenlos nur gegen Trinkgeld anbot, half ihm vor dem AG München nicht.

Bei Prostitutionsverdacht erst mal dichtmachen!
Massagen der besonderen Art

Bei Prostitutionsverdacht erst mal dichtmachen!

In einem Massagesalon wurde ausweislich zahlreicher Google-Rezensionen Prostitution ausgeübt. Die Behörde machte nicht nur den einen Salon dicht, sondern auch gleich alle anderen, die der Betreiber führte. Zu Recht, wie das VG Köln nun entschied.

Informationen zu unzulässiger Umdeckung umfasst
Auskunftsansprüche eines Handelsvertreters

Informationen zu unzulässiger Umdeckung umfasst

Ein Versicherungsvertreter kann von seiner früheren Versicherung Auskunft über Ersatz- und Ergänzungsverträge seiner ehemaligen Kunden in der Stornohaftungszeit verlangen, wenn seine diesbezüglichen Provisionen gekürzt oder zurückverlangt wurden. Der BGH präzisierte die Anforderungen an seine Auskunftsrechte.

Künftig unter anderem Namen zu führen
Moselwein "Zeller Schwarze Katz"

Künftig unter anderem Namen zu führen

Sorge um wirtschaftliche Folgen, eine langjährige Tradition – dennoch hat die Stadt Zell keinen Anspruch darauf, die als "Schwarze Katz" eingetragene Wein-Großlage in "Zeller Schwarze Katz" umzubenennen. Als Grund nennt das OLG Koblenz eine Reform des EU-Weinrechts, aber auch die Untätigkeit der Stadt. 

"Testarossa" bleibt als Marke geschützt
Ferrari setzt sich durch

"Testarossa" bleibt als Marke geschützt

Ferrari darf die Unionsmarke "Testarossa" weiterhin behalten. Die Marke sei trotz Produktionsstopps weiterhin ernsthaft benutzt worden – insbesondere im Gebrauchtwagen- und Lizenzgeschäft, so das EuG. Ein Rückschlag für den Spielzeugunternehmer Kurt Hesse.