Direkt zum Inhalt
Direkt zum Inhalt

Compliance

Mehr Artikel zu diesem Tag

Chefjustiziar verliert seinen Job
Whistleblower-Hinweis ignoriert

Chefjustiziar verliert seinen Job

Nach einem Whistleblower-Hinweis ließ ein General Counsel zentrale Kontroll‑ und Überwachungspflichten schleifen. Für eine fristlose Trennung reicht das nicht, doch die ordentliche Kündigung hielt vor dem ArbG Offenbach. Auch weil, wer viel verdiene, auch viel Verantwortung trage. 

EuGH macht Unternehmen bei Geldwäsche direkt haftbar
Keine Person, kein Problem

EuGH macht Unternehmen bei Geldwäsche direkt haftbar

Der EuGH erleichtert Sanktionen gegen Unternehmen bei Geldwäscheverstößen. Behörden müssen keine einzelne schuldige Person mehr benennen. Entscheidend ist das Organisationsversagen – nicht die Nennung einer bestimmten Person im Urteil, wie Oliver Werner weiß.

Schreckgespenst Geldwäscheprävention

Schreckgespenst Geldwäscheprävention

Immer häufiger verlangen Vertragspartner, Behörden oder Notare im Rahmen eines „Know your costumer“-Checks Angaben zum Unternehmen und zu den wirtschaftlich Berechtigten. Hintergrund sind die Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche, die der EU-Gesetzgeber immer weiter verschärft. Wie lassen sich Risiken bei der Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern vermeiden?

AI-Act und anwaltliches Berufsrecht
KI in Kanzleien

AI-Act und anwaltliches Berufsrecht

Der zunehmende KI-Einsatz durch Anwältinnen und Anwälte wirft berufsrechtliche Fragen auf, die nun zum Teil durch den Europäischen AI Act aufgegriffen werden. Warum es neben dem AI Act auch Anpassungen im Berufsrecht braucht, erläutern Volker Römermann und Iris-Synthia Lolou.

Personalmangel gefährdet Umsetzung der Lieferkettengesetze
Studie

Personalmangel gefährdet Umsetzung der Lieferkettengesetze

Personalmangel und fehlende finanzielle Ressourcen hindern die Umsetzung der Lieferkettengesetze, so eine aktuelle Studie.

Gefährliche Wasserschäden

Gefährliche Wasserschäden

Hochwasserereignisse stellen nicht nur Privatpersonen und die Versicherungswirtschaft vor große Herausforderungen, sondern können auch dramatische Folgen für Unternehmen haben – von gestörten oder unterbrochenen Lieferketten bis hin zu existenzbedrohenden Betriebsausfällen. Wie können sie sich wirksam dagegen absichern? Aktuelle Beispiele für solche Katastrophen gibt es mehr als genug.

"Wie ein Taxifahrer ohne Taxameter"
KI-Tool kontrolliert Anwaltsrechnungen

"Wie ein Taxifahrer ohne Taxameter"

Großkanzleien berechnen Mandanten mitunter riesige Beträge für hunderte Stunden Arbeit. Die Rechnungen sind aber oft nicht korrekt, sagt myRight-Gründer Jan-Eike Andresen. Der Ex-Wirtschaftsanwalt hat ein KI-Tool gebaut, das falsche Rechnungen erkennen soll. Und bietet es Mandanten wie Kanzleien an.

Riskante Russlandsanktionen

Riskante Russlandsanktionen

Bereits 2014 hatte die EU aufgrund der Krim-Annexion Sanktionen gegen Russland beschlossen. Als Reaktion auf den Angriff gegen die Ukraine insgesamt wurden diese um zwölf Maßnahmenpakete erheblich erweitert. Zudem hat sich die EU vor kurzem auf ein weiteres umfassendes Strafpaket geeinigt. Aufgrund der unmittelbaren Wirkung müssen Unternehmen stets die aktuell geltenden Verbote im Blick haben.

EU will Sanktionsstrafrecht vereinheitlichen

EU will Sanktionsstrafrecht vereinheitlichen

In der EU sollen künftig einheitliche Standards für die Bestrafung von Verstößen gegen EU-Sanktionen gelten. Dazu haben die Mitgliedstaaten eine Richtlinie auf den Weg gebracht. Für Unternehmen gibt es einen Risikoleitfaden, der ihnen helfen soll, sich rechtskonform zu verhalten.

Das EU-Lieferkettengesetz soll kommen
Einigung

Das EU-Lieferkettengesetz soll kommen

Millionen Menschen leiden weltweit unter Ausbeutung durch Zwangsarbeit und andere Menschenrechtsverletzungen. Nun will auch die EU Unternehmen in die Pflicht nehmen, solche Verstöße in ihrer Lieferkette auszuschließen. Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten haben sich auf die Lieferkettenrichtlinie geeinigt.