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Bundesregierung will Nachrichtendienste zu "echten Geheimdiensten" machen
Verfassungsschutz und BND

Bundesregierung will Nachrichtendienste zu "echten Geheimdiensten" machen

Das Bundeskabinett hat eine Reform der Nachrichtendienste beschlossen. Im Kampf gegen neue Bedrohungen erweitert sie die Befugnisse von Verfassungsschutz und BND, von Cyberabwehr bis Spionagebekämpfung. Was sich ändern soll und was kritisiert wird.

Novelle des Nachrichtendienstrechts
Editorial

Novelle des Nachrichtendienstrechts

Markus Ogorek ordnet in seinem Editorial die geplanten Reformen des Nachrichtendienstrechts ein. Der Referentenentwurf beruhe auf realen Nöten durch die hybride Kriegsführung Russlands und versuche Konflikte mit Karlsruhe möglichst zu vermeiden.

DAV blickt mit Sorge auf geplante Reform
BND-Gesetz

DAV blickt mit Sorge auf geplante Reform

Der DAV kritisiert die geplante Reform des BND-Gesetzes. Er befürchtet eine Schwächung des Mandatsgeheimnisses. Aber nicht nur das bereitet ihm Sorge.

Aktive Abwehrmaßnahmen sollen möglich werden
Mehr Befugnisse für Nachrichtendienste

Aktive Abwehrmaßnahmen sollen möglich werden

Andere europäische Geheimdienste haben teils viel mehr Befugnisse als die deutschen. BfV und BND sollen bald mehr dürfen - wohl auch um die Abhängigkeit von Informationen aus den USA zu reduzieren.

BND durfte schwärzen
Einsicht in Eichmann-Akten

BND durfte schwärzen

Der BND durfte aus Dokumenten heikle Passagen zur Festnahme Adolf Eichmanns und US-Atomversuchen in Argentinien schwärzen, bevor er sie an eine Journalistin herausgab. Das BVerwG bestätigt die Sensibilität der geschwärzten Daten in einem Urteil.

Kriege, Krisen, KI – Neue Herausforderungen für den BND
Der Bundesnachrichtendienst wird 70

Kriege, Krisen, KI – Neue Herausforderungen für den BND

Hybride Angriffe, Kriege in der Ukraine und im Iran: 70 Jahre nach seiner Gründung am 1. April 1956 hat sich die Lage auch für den deutschen Auslandsgeheimdienst dramatisch verändert.

BfDI kann Einsicht in BND‑Anordnungen nicht einklagen
Geheimdienst sticht Datenschutz

BfDI kann Einsicht in BND‑Anordnungen nicht einklagen

Die Datenschutzbeauftragte kann laut BVerwG Einsicht in Anordnungen von Aufklärungsmaßnahmen des BND nicht gerichtlich erzwingen. Sie kritisierte das Urteil scharf, es bestehe die Gefahr "kontrollfreier Räume".

Die Termine der 10. Kalenderwoche
2026

Die Termine der 10. Kalenderwoche

Die Deutsche Umwelthilfe zieht vor dem BGH gegen BMW und Mercedes-Benz wegen deren Verbrennermotoren vor Gericht. Was der BND der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit bei einer Kontrolle zeigen muss, entscheidet das BVerwG. Über eine Entschädigung von Flugpassagieren befindet auf Wunsch des LG Düsseldorf der EuGH, ebenso auf Vorlage des VG Sigmaringen über die Abschiebung eines Syrers nach Italien.

Die Qualifikationen dürfen nicht erfunden sein
Fiktive Beurteilung nach Freistellung

Die Qualifikationen dürfen nicht erfunden sein

Eine vollständig beim BND freigestellte Gleichstellungsbeauftragte darf bei der fiktiven Nachzeichnung ihrer Laufbahn keine Qualifikationen unterstellen, die über die normale berufliche Entwicklung hinausgehen. Das BVerwG betonte: Die fiktive Beurteilung sei kein Instrument zur Karriereoptimierung.

BND-Hintergrundgespräche bleiben unter Verschluss
Militärische Lage der Ukraine

BND-Hintergrundgespräche bleiben unter Verschluss

Nach Hintergrundgesprächen des BND zur militärischen Lage der Ukraine hakte ein unbeteiligter Journalist nach: Mit welchen Medien hatte der BND gesprochen und was genau wurde zu den Siegesschancen der Ukraine gesagt? Das BVerwG verneint seinen Auskunftsanspruch.