Direkt zum Inhalt
Direkt zum Inhalt

Bewerbung

Mehr Artikel zu diesem Tag

13.000 Euro Strafe nach Versand von Schweineaugen
Rache aus Bewerbungsfrust

13.000 Euro Strafe nach Versand von Schweineaugen

Ein Mann wollte bei Tesla arbeiten. Aber der US-Autobauer lehnte ihn ab. Der Verschmähte rächte sich auf übelriechende Weise und drohte mit Terroranschlägen, auch Ex-Verkehrsminister Wissing war betroffen. Das kommt ihn nun teuer zu stehen.

Kein Schadensersatz bis zur Rente
BAG zu "AGG-Hopper"

Kein Schadensersatz bis zur Rente

AGG-Klagen sind für manche zu einem einträglichen Geschäft geworden, doch nun trieb es ein Kläger auf die Spitze und wollte sich entgangenen Verdienst bis zur Rente sichern. Welche Grenze das BAG zog, erklären Michaela Felisiak und Dominik Sorber.

"Vertraue niemandem" ist keine gute Botschaft für einen Polizisten
"Trust no one"-Tattoo bei Bewerber

"Vertraue niemandem" ist keine gute Botschaft für einen Polizisten

Ein Polizeibewerber trug die Botschaft "Vertraue niemandem" auf seinem Arm. Für die Behörden ein Widerspruch und für die Gerichte ein nachvollziehbarer Grund, an seiner Eignung zu zweifeln. Auch die Überdeckung des Motivs half dem Mann nicht weiter.

Bestenauslese
Glosse

Bestenauslese

Das ist doch mal eine gute Nachricht vom VGH Mannheim (Beschl. v. 27.4.​2026 – 4 S 328/26): Nur weil das Examensergebnis und das der Promotion so so la la waren, heißt das nicht automatisch, dass man eine wissenschaftliche Karriere getrost abschenken kann.

Vertragsangebot an falschen Bewerber kann teuer werden
DS-GVO im Bewerbungsverfahren

Vertragsangebot an falschen Bewerber kann teuer werden

Eine vertrauliche Nachricht eines potentiellen Arbeitgebers landet beim falschen Empfänger und schon kann ein immaterieller Schaden nach der DS-GVO vorliegen. Der BGH stärkt Bewerber, bremst ihre Ansprüche aber an anderer Stelle aus.

Wer niemanden einlädt, diskriminiert auch keinen
AGG und Schwerbehinderung

Wer niemanden einlädt, diskriminiert auch keinen

Ein schwerbehinderter Bewerber wird nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen und verlangt eine AGG-Entschädigung. Die Klage scheitert aufgrund ungewöhnlicher Umstände: Es war überhaupt niemand eingeladen worden und eine Stelle gab es auch nicht.

Wie gleicht man Notennachteile im Anschreiben aus?
Kompass Karriere #2

Wie gleicht man Notennachteile im Anschreiben aus?

Diese Woche in der Ratgeberkolumne für (angehende) Juristinnen und Juristen: "Ich habe kein Prädikatsexamen, aber einschlägige praktische Erfahrung. Wie kann ich das im Anschreiben so darstellen, dass es Notennachteile ausgleicht und meine Begeisterung für genau diesen Job zeigt, Frau Sáez García?

Anrede als "Herr" reicht nicht für AGG-Entschädigung
ArbG Berlin weist Klage ab

Anrede als "Herr" reicht nicht für AGG-Entschädigung

Eine nicht-binäre Person im Bewerbungsverfahren als "Herr" zu adressieren, könnte für ein Unternehmen nach hinten losgehen. Aber nicht, wenn es der Person von vornherein nur auf eine Entschädigung ankam, meint das ArbG Berlin.

Vielkläger ist noch kein AGG-Hopper
"Sekretärin"-Stellenanzeige diskriminiert

Vielkläger ist noch kein AGG-Hopper

Eine oberflächliche Bewerbung, fast 200 km Distanz zur Arbeitsstelle und mehrere Diskriminierungsverfahren im gesamten Bundegebiet. All das macht einen Bewerber, der sich auf eine Stellenausschreibung als "Sekretärin" beworben hatte, noch nicht zum AGG-Hopper. Das LAG Hessen sieht kein Geschäftsmodell.

Ankreuzbeurteilung reicht nicht aus
Mittelmäßige Noten für Lehrer

Ankreuzbeurteilung reicht nicht aus

In "Unterricht" und "Soziale Kompetenz" bekam ein Bewerber für eine Oberstudienratsstelle nur die Note 3. Auch auf Nachfrage verwies sein Dienstherr bloß auf seine Ankreuzbeurteilung. Das war zu wenig, meint das OVG Münster; die Stelle darf nun erst mal nicht besetzt werden.