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Berufs- und Haftungsrecht

Gestohlenes Fahrrad kostet die Zulassung
Karriereende für Anwalt

Gestohlenes Fahrrad kostet die Zulassung

Für ein gestohlenes Fahrrad reichte ein junger Anwalt von Ashurst Perkins Coie einen Versicherungsanspruch ein – und verlor am Ende seine Zulassung. Wie ein Erstattungsversuch ihn seine Karriere kostete.

Lüge über Fortbildung kostet 4.000 Euro
Berufspflicht verletzt

Lüge über Fortbildung kostet 4.000 Euro

Eine Rechnung statt einer Teilnahmebescheinigung – das wollte ein Architekt als Nachweis seiner Pflichtfortbildung verkaufen. Doch die Kammer fragte nach. Was sie dabei entdeckte, machte aus einer verpassten Fortbildung eine vorsätzliche Täuschung.

Anwalt haftet nicht für früheren Verdienstwegfall
Verpasste Berufungsfrist

Anwalt haftet nicht für früheren Verdienstwegfall

Wer länger gegen seinen Rauswurf klagt, kriegt länger Geld. Mit diesem Ansatz wollte ein Ex-Lehrer Regress von seinem Anwalt, der in der Berufung die Begründungsfrist verpasst und so das Verfahren frühzeitig beendet hatte. Das OLG Hamm ging da nicht mit.

Festschrift schützt nicht vor Pflichtverteidigung
Vertreter wider Willen

Festschrift schützt nicht vor Pflichtverteidigung

Zum Pflichtverteidiger bestellt – und keine Zeit? Ein Steuerstrafrechtler verwies auf seine Arbeitsbelastung und einen aufwändigen Festschriftbeitrag. Nichts davon interessierte das LG Nürnberg-Fürth, weil der Anwalt einen Fehler gemacht hatte.

Freiwillige Deckung schützt Anwalt nicht vor Regress
BGH stärkt Rechtsschutzversicherer

Freiwillige Deckung schützt Anwalt nicht vor Regress

Die Rechtsschutzversicherung deckt und zahlt, obwohl sie hierzu rechtlich nicht verpflichtet ist. Kann sie den Anwalt später trotzdem in Regress nehmen? Der BGH sagt ja. Denn der Ersatzanspruch wechselt trotzdem vom Mandanten auf den Versicherer.

KI in der Anwaltspraxis
Haftungsseite

KI in der Anwaltspraxis

Die fortschreitende Entwicklung Künstlicher Intelligenz macht auch vor dem Anwaltsbereich nicht halt und stellt im beruflichen Alltag in vielerlei Hinsicht eine Arbeitserleichterung dar. Aber Vorsicht: Eine unbedarfte Nutzung kann schnell zur Haftungsfalle werden.

US-Richterin legt Prozess auf Eis
KI-Halluzinationen in Schriftsätzen

US-Richterin legt Prozess auf Eis

In den USA ist ein Gerichtsprozess geplatzt, weil die Anwälte beider Parteien zum Verfassen ihrer Schriftsätze KI genutzt und darin Urteile zitiert hatten, die die KI erfunden hatte. Eine Panne, die die Anwälte teuer zu stehen kam.

Kardinalfehler bei Wiedereinsetzung
Editorial

Kardinalfehler bei Wiedereinsetzung

„Be prepared for the worst and hope for the best!“: BGH-Anwalt Dr. Maximilian Konrad warnt in seinem Editorial für die NJW davor, Wiedereinsetzungsanträge auf die leichte Schulter zu nehmen. Insbesondere die Vertretung in eigener Sache sei riskant.

Rechtsschutz ersetzt keine Beratung
Haftungsseite

Rechtsschutz ersetzt keine Beratung

Anwaltsregresse von Rechtsschutzversicherungen haben in den letzten Jahren zugenommen. Der BGH hat in diesem Zusammenhang die Position der Versicherer gestärkt. Gleichwohl stehen Anwälte, die sich ungeachtet einer Deckungszusage an den üblichen Berufspflichten orientieren, auf der sicheren Seite.

Technisches für die Anwaltschaft
Bericht aus Brüssel

Technisches für die Anwaltschaft

Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte müssen besondere Vorsicht im Umgang mit (generativer) Künstlicher Intelligenz walten lassen – zu diesem Schluss kommt, wer sich unter berufsrechtlichen Gesichtspunkten mit der Thematik auseinandersetzt.