Supreme-Court-Richterin Ginsburg bereut Bemerkungen über Trump

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Supreme-Court-Richterin Ginsburg bereut Bemerkungen über Trump. beck-aktuell, 15.07.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/173036)
Ruth Bader Ginsburg, Richterin am Obersten Gerichtshof der USA, bereut ihre kritischen Bemerkungen über Präsidentschaftsbewerber Donald Trump. Diese seien unklug gewesen, erklärte die 83-Jährige am 14.07.2016 in einer Mitteilung. Ginsburg hatte in mehreren Interviews vor einer Präsidentschaft Trumps und vor ihm als Person gewarnt.
Ginsburg bezeichnete Trump als Blender
Die Top-Juristin ist eine scharf argumentierende und blitzgescheite Liberale. Ginsburg machte sich besonders als lautstarke Verfechterin von Frauenrechten einen Namen. Unter den derzeit acht Richtern des Supreme Court zählt sie zum linken Block. Sie hatte Trump unter anderem als Blender bezeichnet. Nun erklärte sie: "Richter sollten es vermeiden, Kommentare über Kandidaten abzugeben, die sich für ein öffentliches Amt bewerben. In der Zukunft werde ich umsichtiger sein."
Interviews von Richtern des Supreme Court ungewöhnlich
Dass Mitglieder des Supreme Court Interviews geben, ist schon für sich genommen ungewöhnlich. Dass sie sich zu Präsidentschaftsbewerbern äußern, erst recht. Ginsburg erntete für ihre Einlassungen Zustimmung, aber auch viel Kritik.
- Redaktion beck-aktuell
- dpa
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Supreme-Court-Richterin Ginsburg bereut Bemerkungen über Trump. beck-aktuell, 15.07.2016 (abgerufen am: 13.05.2026 von https://www.beck-aktuell.de/node/173036)



